Anne Postrach und ihr Baby TINY, der Concept Store für Kids

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Im Dezember hat in Berlin Mitte ein neuer Concept Store eröffnet. Bei TINY in der Schröderstraße findet man alles, was Stil orientierte Familien für ihre Kids suchen, Designmöbel, Spielzeug, Kleidung und eine tolle Auswahl an Kinderbüchern. Die Inhaberin ist Anne Postrach, 27 Jahre und noch kinderlos. Wir haben uns mit Anne zum Interview getroffen und wollten von ihr wissen, wie man in dem Alter und ohne Kinder dazu kommt, einen Spielzeugladen zu eröffnen.

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War es schon immer Dein Traum einen eigenen Laden zu eröffnen?

Ich habe schon immer auf eine Art mit Kindern gearbeitet und wollte das auch schon immer. Früher wollte ich Kindergärtnerin werden, dann bin ich Redakteurin geworden und habe u.a. für das LUNA Magazin gearbeitet. Danach war ich Redakteurin bei Stylebook. Nebenbei habe ich einen Blog für Kindermode und Kinderdesign geschrieben und schreibe auch jetzt ab und zu für Hauptstadtmutti. Ich bin also schon immer nah am Thema. Es war für mich so etwas, wie die logische Konsequenz aus meinen vergangenen Jobs und meinen Interessen.

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TINY hat seit knapp 2 Monaten geöffnet. Wie läuft es?

Sehr gut. Ich kann fast sagen, besser, als ich geplant habe. Die Produkte kommen gut an, vor allem Viele Mütter waren schon mehrmals hier und haben gekauft. Ich habe mit dem Weihnachtsgeschäft angefangen und bin jetzt im Januar im Sale. Besser kann es eigentlich nicht kommen. Erst kommen die Käufer, die eigentlich alles kaufen, weil Weihnachten naht und jetzt kommen die Schnäppchenjäger und erzählen allen von TINY (lacht).

Hattest Du nie Angst vor der Herausforderung?

Ab und zu gab es Momente in denen in ziemlich nervös wurde. Man klettert und klettert und sobald man mal einen Blick nach unten wagt, erschrickt man – aber ich habe mich immer wieder zusammengerauft und weiter gemacht. Es war für mich nie negativer Stress! Das ist wichtig. Daraus schöpft man Energie.

Was haben Deine Freunde und Deine Familie dazu gesagt, dass Du einen Laden aufmachst?

Viele haben mich als mutig bezeichnet. Ja, das Wort „Mut“ höre ich oft. Vielleicht ist das so.

Du hast, um den Laden zu eröffnen, einen Kredit bei der Bank aufgenommen. War es schwer, den zu bekommen? Wie lange hat das Prozedere der Bewilligung gedauert?

Hui. Man muss sich schon auf den Kopf stellen, 1000 Formulare ausfüllen, unterschreiben und alles von oben bis unten nachweisen, beweisen, aufweisen. Ich habe erst einmal mit einem Coach einen Businessplan erstellt und den dann bei meiner Bankberaterin vorgestellt. Ab dann wartet man fast zwei Monate bis Bewilligung. Zwei Monate in denen man den Vermieter bei Laune halten muss (unterschreiben darf man noch nichts, trotzdem sollte die Immobilie save sein…), sich selbst nicht verrückt machen darf und trotzdem schonmal großmütig Geld ausgibt. Vom Einreichen bis zum Zugreifen aufs Geld habe ich ein viertel Jahr gewartet.

Ist es für Dich schwierig Deine Zielgruppe als Nicht-Mutter zu verstehen? 

Nein. Sonst hätte es keinen Sinn ergeben, solch einen Laden zu eröffnen. Aber zusätzlich frage ich viel im Umfeld nach und höre zu und freue mich über Input. Vor allem jetzt, wenn die Mütter zu mir in den Laden kommen, erfahre ich viel. Mein Fokus liegt auf Design und Nachhaltigkeit. Mir ist sehr wichtig, dass das rüber kommt.

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Wie lange willst Du das machen? 

Haha, das ist doch wie eine Beziehung. Das weiß man vorher nie. Ich will mit dem Laden wachsen und will auch irgendwann jemanden anstellen und mein erster Urlaub ist  auch schon geplant – 2015!

Bist Du immer im Laden? 

Jetzt gerade schon. Aber ich muss auch zu den Mode-Messen fahren, um die kommenden Kollektionen einzukaufen. Und sobald ich mir Unterstützung leisten kann, werde ich nicht mehr den ganzen Tag hier sein können.

Wird es auch einen TINY-Online-Shop geben?

Ja, ich plane ab Frühjahr 2014 auch alle Produkte online zu verkaufen. Ich denke, die Verbindung zwischen offline und online ist heutzutage sehr wichtig. Manchmal kann man einfach nicht zu einem Ort gehen und bestellt dann einfacher und schneller online.

Warum heißt der Laden TINY?

TINY beschreibt doch ziemlich genau, was es ist, etwas für Kleine. Man kann sich unter dem Begriff schnell etwas vorstellen und er ist international und cool.

Hast Du den Laden allein eingerichtet? 

Ich habe TINY zusammen mit einem Freund, ein Grafikdesigner, der ach mein CI entworfen hat, eingerichtet. Wir haben zusammen überlegt „Wenn TINY ein Kind wäre, wie würde es sein und wie würde das Kinderzimmer aussehen?“ und so ist das Logo entstanden, die Farben und eben auch die Ladenausstattung.

Warum bist Du in der Schröderstraße? Was ist an der Straße so besonders?

Die Schröderstraße ist mitten in Mitte, sehr zentral, aber absolut wohnlich. Keine typische Einkaufsstraße. Hier treffen sich Modelmütter und Schauspielerinnen genau so wie Anwohner und Touristen. Es gibt viele Schulen, Kindergärten und Spielplätze im näheren Umfeld. Außerdem habe ich mit dem Parkhaus einen tollen Shop-Nachbarn, der viele Design-affine Leute anzieht. Davon profitiere ich natürlich auch.

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Welche Marken führst Du?

Viele skandinavische Marken, oder Labels mit skandinavischer, also reduzierter Ästhetik. Zum Beispiel Mini Rodini, Macarons, April Showers oder NOCH Mini. Außerdem habe ich ein Faible für die Bücher meiner eigenen Kindheit – aus dem Kinderbuchverlag. Mein momentaner Spielzeugfavorit: Kiko aus Japan.

Dankeschön, liebe Anne!

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Adresse: Schröderstraße 14 // Öffnungszeiten: Mo-Fr 11-19 Uhr, Sa 11-18 Uhr // Best Buy: Ausmalplakat von Omy, um 19.90 EUR. Riesengroß, auch für Erwachsene zum Meditieren sehr gut.

Falls euch Anne bekannt vorkommt, ja ihr kennt sie. Sie schreibt manchmal auch für uns.

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