Netz-News zum Valentinstag: Alles Liebe oder was?

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Heute geht’s bei uns schlicht und ergreifend um: Liebe. Liebe zu seinen Mitmenschen, Liebe am Valentinstag, Selbstliebe. Is ja ein weites Feld, diese Liebe. 

1. Gestern Abend beim 50. Super Bowl. Obwohl ich echt kein Fan des Spektakels bin, habe ich mir situationsbedingt die Performance von Coldplay, Bruno Mars und Beyoncé angesehen (wer noch nicht hat und auch mal will, hier entlang) und auch tapfer bis zum Schluss durchgehalten (auch wenn ich die Show wahnsinnig angestrengt und anstrengend fand). Als dann zum großen Finale „Believe in love“ in regenbogenfarbenen Lettern (Gay Pride!) auf der Tribüne prangte, fand ich das eher amüsant. Aber wäre ja zu schön, wenn’s bei jedem einzelnen der zig Millionen Zuschauer weltweit endlich angekommen wäre: The message is L-O-V-E. Mensch.

2. Viel mehr berührt haben mich da: Worte. Und zwar die einiger Ladys bei der Verleihung der Goldenen Kamera am Samstagabend. Allen voran Dunja Hayali, die den Preis in der Kategorie „Beste Information“ entgegennahm und dabei starke Worte fand: „In einem Land, in dem die Meinungsfreiheit so ein hohes Gut ist, darf und muss jeder seine Sorgen und seine Ängste äußern, ohne gleich in die rechte Naziecke gestellt zu werden. Aber wenn Sie sich rassistisch äußern, dann sind Sie verdammt noch mal ein Rassist. Fertig.“ Ihre Rede kann man sich auch gerne 2 x ansehen. Und auch die der umwerfenden Helen Mirren, die betonte, dass Leben Veränderung bedeute und den Preis für ihr Lebenswerk auch als Tochter eines russischen Immigranten entgegennahm. Als „Beste Schauspielerin“ wurde Maria Simon (4-fache Mutti aus Pankow, yeah!) ausgezeichnet – und sang als kleinen Beitrag zum Weltfrieden ein Liedchen über Selbstliebe. Sehr blass hingegen die Dankesrede von Helene Fischer. Aber kann halt auch nicht jeder, wa.

3. Valentinstag und Schmuck, das ist wie Dick und Doof oder Erdbeerkuchen mit Sahne. Gehört irgendwie zusammen. Dachte sich auch & Other Stories und holte das New Yorker Schmucklabel FAUX/real mit ins Boot. Herausgekommen ist dabei nicht nur Wow!-Schmuck, sondern auch eine romantische Kampagne mit dem Model Svea Berlie und ihrer Freundin. Prädikat: Just beautiful.

4. Zum Schluss mal wieder etwas Handgemachtes: eine DIY Valentinskarte. In der Grundschule habe ich von meiner Freundin Stephanie, deren Mutter US-Amerikanerin war, eine bekommen – also lange, bevor die klebrig-rosa Valentinstagssoße über den großen Teich schwappte. Sie hat einfach jedem, den sie mochte, eine Valentinskarte geschickt. Schöne Idee, das seinen Lieblingsmenschen einfach mal Schwarz auf Weiß zu geben. Und muss ja nicht unbedingt am 14. Februar sein.

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