Anzeige

10 Tipps, wie man den täglichen Mutti-Wahnsinn schafft

Ich möchte eigentlich gern eine Selbsthilfegruppe gründen, eine für Mütter oder Familien mit drei oder mehr Kindern. Als ich mit dem dritten Kind schwanger war, habe ich oft zu hören bekommen, dass die Dritten „einfach mitlaufen“. Ehrlich gesagt, nein, das finde ich nicht. Mit zwei Kindern konnte ich Beruf, Beziehung und Job irgendwie ziemlich gut organisieren. Seitdem das dritte Kind da ist, bricht bei uns regelmäßig alles zusammen. Deshalb hab ich vor ein paar Wochen auch beschlossen, mich einmal kurz auszuklinken. Komplett.

Ich bin für 8 Tage nach Österreich gefahren, habe dort mein Smartphone, Zeitschriften, Bücher und meinen Rechner abgegeben, um mich eine Woche nur auf mich selbst zu konzentrieren. Und, ich habe vor allem jede Verantwortlichkeit einmal komplett abgegeben. Für alles war dort gesorgt. Ich habe viel meditiert, musste auch mal nicht reden, sondern konnte zuhören. Wenn ihr wissen wollt, was ich gemacht habe, dann hört gern in diesen Podcast rein.

Diese eine Woche hat mir so viel gebracht und ich hab mich danach hingesetzt, um zu überlegen, worauf man als Mutter achten sollte, um sich nicht selbst zu verlieren und um genug Kraft zu haben, für sich und für die Familie. Es gibt sicherlich noch viel mehr, ich habe aber zehn ausgewählt, die mir als die wichtigsten Dinge erscheinen. Das kann sich natürlich auch jederzeit wieder ändern.

10 Dinge, die Mutti glücklicher machen

  1. Das ist relativ einfach umzusetzen, wenn man nur will. Nehmt euch kleine Auszeiten nur für euch. Ich meditiere. Einmal morgens, wenn alle Kinder aus dem Haus sind und einmal abends, wenn alle Kinder im Bett sind. Man denkt, man schafft das nicht, aber es geht, wenn man will. Ihr müsst auch nicht unbedingt meditieren, hört ein Hörspiel, lest ein Buch, aber nur für euch ganz allein. Nutzt die Zeit in der S-Bahn oder auch in der Dusche. Ich hab neulich in einem Podcast gehört, dass man sich jeden Morgen in der Dusche sagen soll, wie toll man ist. Wenn man das 28 Tage lang macht, ist das im Gehirn verankert und es bleibt. Man glaubt daran. Also, täglich: „Ich bin eine wunderbare Frau! Ich bin eine wunderbare Frau! Ich bin eine wunderbare Frau!“.
  2. Esst besser. Hört auf, zwischen Tür und Angel irgendetwas reinzustopfen. Esst gesund. Ich höre mich jetzt an, wie die mit dem Zeigfinger. Aber ich weiß von mir, ich bin ein emotionaler Esser, also Stressesser. Je größer der Stress, desto unkontrollierter esse ich. Wenn ich darauf achte, merke ich aber, wenn ich dann lieber nichts esse als irgendetwas, geht es mir besser. Das erfordert aber auch Disziplin. Lohnt sich aber. Zusätzlich kann ich aus Erfahrung sprechen und euch auch Nahrungsergänzungsmittel empfehlen. Ich habe gerade Orthomol Vital f getestet und finde es gut*. Orthomol Vital f ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das deinen Körper gezielt mit Mikronährstoffen unterstützt.Mit dabei sind Vitamin B12, Zink, Magnesium, Selen und auch Omega-3-Fettsäuren und Folsäure. Durch Orthomol Vital f hatte ich das Gefühl, weniger müde zu sein, habe mich also insgesamt weniger erschöpft gefühlt. Dieses Gefühl wird natürlich verstärkt, wenn man sich auch insgesamt anders verhält. Und es schmeckt auch lecker. Der Geschmack erinnert mich auch bei jeder Einnahme total an meine Kindheit. Ich weiß gar nicht warum, aber ist sehr schön! Ich halte dann jedes Mal kurz inne und genieße den kurzen Augenblick meiner Vergangenheit. Zusätzlich könnt ihr auch einen Wochenplan erstellen. Dann macht ihr euch, auch gerne mit dem Partner oder der ganzen Familie zusammen, einmal in der Woche Gedanken, kauft entsprechend ein, und habt dann weniger Mental Load (dazu komme ich unten noch) und ihr esst auch einfach kontrollierter. Kleiner Extratipp: In dem Wochenplan könnt ihr auch gleich einfügen, wer wann die Kinder wegbringt oder holt.
  3. Fahrt einfach mal weg. Ich habe es oben schon beschrieben. Für mich war es gerade die beste Lösung, mich komplett auszuklinken. Denn dann ist man nämlich überhaupt nicht verantwortlich. Da reicht auch ein Wochenende mit der besten Freundin oder ganz alleine. Einfach mal raus aus dem Alltag. Dann bekommt man nicht nur einen anderen Blick auf sich selbst und kann mal ausschlafen. Man freut sich auch wieder auf seine Familie.
  4. Aber natürlich sollte man dem Stress auch auf den Grund gehen. Patricia von DasNuf hat die beste Anleitung zur Vermeidung von Mental Load geschrieben, finde ich. Aber Achtung: Das kann auch erst einmal zum Mega-Streit (ich spreche da aus Erfahrung) führen. Es hilft dann aber, beide Seiten zu sensibilisieren. Mir hat es geholfen, tatsächlich Arbeit im Haushalt abzugeben und vor allem, dann nicht mehr zu hinterfragen. Für meinen Mann war es erst einmal ein Total-Angriff aber, er hat es angenommen und kümmert sich jetzt beispielsweise komplett selbständig um den Lebensmitteleinkauf.
  5. Spielt mehr! Elina hat mir gestern von einem Artikel im Emotion-Magazin berichtet, in dem die Autorin sagt, sie hat gemerkt, dass für sie mit Lego spielen, wie meditieren ist. Seitdem spielt sie zur Entspannung. Und wie sagte schon Friedrich Schiller vor vielen Jahren: „Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“. Also spielt, was das Zeug hält, es macht euch vielleicht sogar Spaß.
  6. Bewegung, Bewegung! Ich bin manchmal echt ein Sportmuffel und bleib lieber aufm Sofa, als Sport zu machen, aber ich liebe mein Fahrrad. Also, fahre ich einfach überall mit dem Rad hin. Das ist dann nicht nur Sport, es macht auch frei, weil ich mich auf dem Fahrrad freier fühle. Oder wenn ihr noch mit Kinderwagen unterwegs seid, dann schiebt schnell und lange. Boxsäcke sind übrigens auch gar nicht so schlecht, falls man mal Aggressionen loswerden möchte. Auch für Kinder gut geeignet.
  7. Jetzt kommen zwei Dinge, in denen ich sehr schlecht bin. Ich war schon immer die schlechteste Date-Macherin, also für den Nachmittag mit Kindern. Ich vergesse es oder bin immer zu spät dran, dann sind alle schon verabredet. Oft ist es dann so, dass ich mit drei Kindern zu Hause rumhänge und alleine meinen Tee schlürfe, während die Kinder spielen. Ach so, ich könnte ja 6. machen (s.o.) aber ich würde mich manchmal auch gern austauschen, mit anderen Müttern. Wenn ihr so seid wie ich, versucht euch zumindest ab und an zu verabreden. Manchmal ist es ganz gut zu sehen, dass es anderen ähnlich geht.
  8. Und nun noch der zweite Punkt, in dem ich sehr schlecht bin: Hilfe holen. Ich bin so schlecht darin, andere um Hilfe zu bitten. Lieber rackere ich mich ab, bis ich umfalle, statt jemanden um Hilfe zu bitten. Aber es ist im Grunde gar nicht schwer. Versucht euch also wirklich die Hausarbeit und die Kinderbetreuung mit eurem Partner/eurer Partnerin (wenn vorhanden) aufzuteilen. Macht euch, wenn nötig, Pläne, Termine, etc. dafür. Oder, wenn ihr Großeltern in der Nähe habt, fragt sie, ob sie euch ab und zu helfen und etwas mit den Kindern unternehmen. Oder engagiert einen Babysitter, auch wenn ihr nur mal zum Sport wollt, es lohnt sich. Oder, wenn ihr beispielsweise schwanger seid und alleine, dann fragt auch bei der Krankenkasse oder beim Gyn nach. Es gibt finanzielle Mittel dafür. Was auch immer für alle super ist, sind Übernachtungen der Kinder bei Freunden. Dann habt ihr kurz mal Pause und die Kids sind glücklich.
  9. Geht tanzen! Das ist leider nicht so einfach, denn die meisten echten Clubs machen immer erst so spät auf! Aber nutzt Geburtstagsfeiern, Faschingsfeiern und Hochzeiten, um einfach mal zu tanzen. Oder gibt es vielleicht doch irgendwo einen Club, der extra früh aufmacht? Er kann auch gern dann 24 Uhr wieder schließen. Man muss ja am nächsten Morgen wieder fit sein.
  10. Was mir manchmal hilft aber, es macht aber auch etwas melancholisch … Denkt daran, die Zeit, in der die Kinder so klein sind, ist dann doch schneller vorbei, als man denkt.

* Dieser Artikel ist gesponsored von Orthomol Vital f. Den Partner habe ich bewusst gewählt, da ich denke, dass man Hilfe annehmen sollte, wenn man sie braucht und seien es „nur“ Mikronährstoffe, die man in bestimmten Belastungssituationen benötigt, um den Körper zu unterstützen. Ich kenne Orthomol schon lange. Schon vor Jahren habe ich Orthomol Immun genommen, um mein Immunsystem  mit Vitaminen & Co. zu versorgen.

Newsletter Abo

„Wir sind sooooooooooo up-to-date, Schätzchen.”

Schließen