„Alleinerziehend und freiberuflich – da braucht man einen Masterplan!“

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Lena (33) liebt ihren Sohn Bo (5) und ihren Beruf: Sie illustriert Räume, zuletzt für den Zürcher Opernball und fürs Berghain. Jobtechnisch läuft es super – oder wie man so schön sagt: Sie macht gerade Karriere. So großartig das ist, aber da sie alleinerziehend UND freiberuflich tätig ist, ist sie irgendwann an ihre Grenzen gestoßen. Ein Masterplan musste her! Und der sieht so aus: Wenn sie unterwegs ist, ist Bo bei den Großeltern in Hannover auf dem Land. „Mein Sohn ist bei meinem Eltern gut aufgehoben. Sie sind pensionierte Pädagogen, und Bo kann mit Opa Holzhacken und mit Oma Rhabarber ernten.“

Mit dieser Lösung fahren Mutter und Sohn besser, als wenn sie den Kleinen immer mitnehmen würde. Lena glaubt an das „Glückliche Mutter – glückliches Kind“-Prinzip. Für ihre Projekte muss sie zeitlich flexibel und mobil sein, für ein Wandgemälde benötigt sie maximal eine Woche. In jobfreien Phasen ist sie in Hannover, holt Bo spätestens um 12 Uhr aus der Kita ab – und dann nichts wie in den Wald! Manchmal fahren sie auch zusammen nach Berlin, und jedes zweite Wochenende ist Bo bei seinem Vater in Hamburg. Lena beschreibt das so: „Mein Sohn lebt in einem Dreieck!“. Und sie ja irgendwie auch.

Modetechnisch hat sie das Motto „Keep it simple, keep it black“ verinnerlicht, für Farbe ist ihr Sohn zuständig. „Ich liebe mein schwarzes Jumpsuit von Asos, weil ich in Sekundenschnelle gut angezogen bin. Meine Zeit ist kostbar! Außerdem kann man ihn super kombinieren: Nachts mit High Heels, tagsüber mit Sneakers.“ Und mit Details aufpeppen, wie etwa rotem Nagellack von Chanel und goldenen Armreifen von Valandeo.

Als berufstätige Mutter kannst du nicht leben ohne? Mein iPhone. Es gibt mit die Freiheit, mit meinem Sohnemann in der Natur zu sein und unbemerkt zu arbeiten!

Fotos und Interview: Claudia Kahnt   Text: Natascha Korol

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