Bloß nicht die Frau verlieren

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Rosy ist vor sieben Jahren der Liebe wegen nach Berlin gekommen, aber die Französin in sich hat sie nie abgelegt.

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Trotz Eile – Sohn Charlie (2,5) war spät dran für den Kindergarten – trug sie schnellen Schrittes tadellosen Style über die Straßen: Skinny-Jeans, geradliniger Blockfarbenmantel und silberne Vintage-Sneakers aus New York. „Ich versuche immer, mich schick zu machen und gehe nie ohne wenigstens ein bisschen Make-up aus dem Haus“, sagt sie. „Ich denke, dass man als Mutter besonders darauf achten sollte, die Frau in sich nicht zu verlieren.“ Das Klischee der Französin, die sich vom Nachwuchs nicht komplett das Leben umkrempeln lässt, stimmt aber noch an anderer Stelle, denn Rosy, die in der Modebranche im Lafayette arbeitet, hat es nach der Geburt nicht lange ohne ihren Job ausgehalten. „Ich habe ganz schnell wieder als Freelancer von zu Hause aus gearbeitet.“ Trotz durchweg französischer Mentalität ist Rosy aber froh, nicht in Frankreich zu sein, sondern in Berlin: „Es gibt mehr Grünflächen und überhaupt ist die Lebensqualität hier viel besser, vor allem wenn man ein Kind hat.“

Was bewegt dich im Moment besonders? Ich will den Führerschein machen. Lieblingsort mit und ohne  Kind? Schlachtensee, Kindercafé und mein internationaler Freundeskreis!

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Fotografie & Interview: Claudia Kahnt   Text: Yvonne Vávra

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