Hauptstadtmutti

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Brauch ich das? Die Smartwatch

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Wisst ihr noch, früher? Als die ersten coolen Kinder diese mega bunten Armbanduhren trugen? Hach ja, die guten 90er Jahre! Ich jedenfalls war keins dieser Kinder. Und später, als die ersten Bonzenstudenten in meiner Uni-Stadt sich richtig, richtig schicke Armbanduhren zulegten war ich auch nicht dabei. Spätestens dann hatte man ja das Handy. 

Aus der Ferne habe ich nun immer mal wieder geschielt und gespäht, wenn in meinem Bekannten- und Freundeskreis immer mehr Smartwatches am Handgelenk fiepten oder leuchteten. Huch, wie sieht man denn da was? Wie tippt man denn da was? Ah ja und kannst du damit was genau alles?

Ich wurde sehr, sehr neugierig und wollte auch mal. Dani ist passionierte Smartwatch Trägerin und schwört auf die Erinnerungsfunktionen. Als klar war, dass wir die Garmin Venu® Sq Music testen durften, war ich richtig aufgeregt. Ich bin ein absoluter Steinzeitmensch was technischen Fortschritt angeht. In unserem Haus ist so gut wie nichts Smart und mein Handy ist nach Influencer-Standards uuuuuuralt. 

Doch warum ich beim Ausprobieren mitmachen wollte? Mir, bzw. meinem Bewegungsdrang fehlt Berlin ein wenig. Kaum zieht man aufs Land, hat man plötzlich ein Auto. Dann kommt das Zweite dazu, denn sobald einer von beiden irgendwo einen Auftrag hat, oder festangestellt irgendwo arbeiten sollte, sitzt der andere fest. Zwei Autos, fast nichts in Fußnähe, ihr könnt es euch denken: Stillstand. Alles, was mich am Großstadtleben so gestresst hat: zur Post müssen, einkaufen müssen, aufs Amt müssen, Kind vom Kindergarten abholen müssen, zur Arbeit müssen, all das war nun ent-stresst, aber auch ver-fault. 

Es gab Zeiten, da muss ich gar nicht aus dem Haus raus und ich merkte, mir fehlt die Bewegung. Da war der Gedanke an einen kleinen Drill Sergeant an meinem Handgelenk irgendwie verlockend. Außerdem hatte ich sofort Captain Jack als Ohrwurm im Kopf, ich sags euch, die 90er lassen einen nicht los. Eeeeey yoooooo!

Interessanterweise musste sich Garmin gar nicht als Bootcamp-Instructor aufspielen, denn ich erreichte mein tägliches Ziel von 7500 Schritten immer schon am späten Nachmittag, selbst wenn ich erst gegen 11 Uhr morgens dran gedacht hab, die Uhr anzulegen. Wie kann das sein, dachte ich mir in süßester Carrie Bradshaw Manier und schielte Richtung Treppe. NATÜRLICH. 

Treppe rauf, Treppe runter, was vergessen? Treppe runter. Wäsche aufhängen? Treppe hoch. Kind muss aufs Klo? Nein, auf das Klo unten, da liegt das Star Wars Buch, ok, Treppe runter. Den li-la-lieben-langen Tag. Sechs Kilometer. Puh. 

Mein Haus ist meine Großstadt

In den ersten Tagen konnte ich es kaum glauben, aber wirklich, an einem durchschnittlichen, ruhigen Tag absolvierte ich in unserem Eigenheim ungefähr SECHS KILOMETER. Treppe rauf, Treppe runter, was vergessen? Treppe runter. Wäsche aufhängen? Treppe hoch. Kind muss aufs Klo? Nein, auf das Klo unten, da liegt das Star Wars Buch, ok, Treppe runter. Den li-la-lieben-langen Tag. Sechs Kilometer. Puh. 

Nur zur Info, die 10k wollen viele nicht nur auf Instagram erreichen. Es ist wohl auch die magische Mindestzahl der Schritte, die jeder Wannabe Fitnessguru um sich wirft. Aber hey, seems legit. Ich war also auf einem guten Weg und war begeistert. Meldete mich außerdem für eine Challenge an – das geht auch! Die Wettbewerbsenthusiastin in mir war angefixt. Ich fing an, im Alltag mehr Schritte einzubauen: beim Zähneputzen, kochen oder telefonieren. Es machte richtig Spaß und dieser Gamification Faktor für mehr Bewegung im Alltag funktionierte bei mir einwandfrei. 

Mein Mann wollte mir einfach nicht glauben, und beschloss, die Uhr einen Tag zu tragen. ‚Nur, um mal zu gucken.‘ Bahahaha, und ja, jedes Insta-Reel Klischee, das jemals als Witz gefilmt wurde, entpuppte sich in unserem Fall als Wahrheit. Er kam mit Müh und Not, und viel mehr Bewegungsmotivation auf nicht mal 5000 Schritte. Krass. Und das, obwohl er die Kinder wegbringt, abholt, mit ihnen in den Wald geht, im Garten aktiv ist und sie auch noch meistens schlafen legt. Um also eventuelle eheliche Zwistigkeiten (während eines Lockdowns, ach was) aus dem Weg zu räumen, wer sich wann mehr bewegen würde, lohnt es sich, die Garmin Venu® Sq mit oder ohne Musik zu erwerben. Sie hat auch sehr, sehr viele andere Vorteile, wie z.B. Musik hören, Fitness Aufgaben, Wetteranzeigen, Terminerinnerungen, und noch so vieles mehr!

Auch die Warnungen, wenn mein Puls mal mit mir durchgeht, waren super interessant. Zu beobachten, wann ich am entspanntesten bin (Kleinkind im Arm und Hinterkopf riechen) und wann am aufgeregtesten (das erzähl ich nicht).

Und ja, wenn ihr von Natur aus keine Uhrenträgerinnen seid, kann es entweder reine Gewohnheitssache sein oder euch schnell nerven. Störend habe ich die Uhr nicht wahrgenommen, aber essentiell für meinen Alltag war sie auch nicht. Manches ging mir auf den Sack, anderes war für mich einfach nicht nötig, z.B. der Zyklus Tracker. Ich bin aber von Natur aus ein relativ organisierter Mensch, der auch so klarkommt. Spaß gemacht hat das Testen dennoch und wer Interesse hat, Dani kann euch erzählen, warum sie es super findet!

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