Kosmetik ohne Parabene & andere schädliche Inhaltsstoffe: Darauf sollten Schwangere achten

Kosmetik ohne parabene

Bei uns fing es vor ein, zwei Jahren damit an, dass wir nach Deos ohne Aluminiumsalze und Kosmetik ohne Parabene gesucht haben. Mittlerweile wissen wir, dass es genug Alternativen gibt. Unsere Gastautorin und Naturkosmetik-Expertin Marlene von MSelected hat für uns ein paar No-Gos aufgeschrieben, die sie besonders Schwangeren ans Herz legen möchte.

Juhu! Der Teststreifen zeigt rosa, die Freude ist groß, das Leben wird auf Schwangerschaft umgestellt. Man ernährt sich gesünder, trinkt keinen Alkohol mehr, hört auf zu rauchen und richtet die Wohnung langsam für den Nachwuchs her. Nur das Beste soll das Baby bekommen. Puh, tatsächlich an alles gedacht?

Leider gehört der Blick in den Badezimmerschrank meist nicht zu den Babyvorbereitungen: die Bodylotion, das Öl gegen die lästigen Dehnungsstreifen oder unsere tägliche Gesichtscreme. Viele unserer konventionellen Kosmetikprodukte enthalten Stoffe, die wie Hormone in unserem Körper wirken und dadurch den Fötus im Mutterleib belasten können. Sie werden über die Haut der werdenden Mama aufgenommen und gelangen so zum heranwachsenden Kind, da die Inhaltsstoffe die Plazentaschranke überwinden können.

Es ist nicht immer einfach, die INCI-Liste (INCI = International Nomenclature of Cosmetic Ingredients) eines Kosmetikproduktes zu lesen, geschweige denn zu verstehen. Deshalb ein paar Informationen zu Inhaltsstoffen, die man unbedingt während der Schwangerschaft vermeiden sollte (und natürlich auch nach der Entbindung):

Parabene: Werden in der Kosmetik als Konservierungsstoffe eingesetzt und finden sich in fast allen herkömmlichen Kosmetika wieder, wie z.B. in Duschgels, Bodylotions oder Schampoos. Parabene haben eine östrogen-ähnliche Wirkung im Körper und werden immer wieder in Geweben von Brustkrebstumoren gefunden. Andere Nebenwirkungen können das verfrühte Einsetzen der Pubertät, Schilddrüsenkrebs und eine Erkrankung der Geschlechtsorgane sein. Da Kleinkinder besonders auf hormonelle Stoffe reagieren ist die Zugabe von bestimmten Parabenen in Kosmetika für Kinder bis zu drei Jahren in Dänemark und seit 2015 nun endlich auch in Deutschland verboten.

UV-Filter: Die meisten chemischen UV-Filter haben eine östrogen-ähnliche Wirkung, stehen im Verdacht Krebs zu erregen, können Allergien auslösen und beeinflussen das Hormonsystem. Wissenschaftliche Untersuchungen in der Schweiz wiesen UV-Filter in der Muttermilch nach, d.h. Säuglinge werden schon während ihrer frühen Entwicklungsphase mit UV-Filtern belastet.

Phthalate: Werden in der Kosmetik als Weichmacher eingesetzt. Sie wirken auf das Hormonsystem und gelten als fortpflanzungsgefährdend. Phthalate werden mit dem verfrühten Einsetzen der Pupertät und Menopause, mit Fruchtbarkeitsstörungen sowie mit ADHS in Verbindung gebracht. Deklariert werden Phthalate als DEP, Bezeichnungen enden mit –phthalat. Auch „Alcohol denat“ weist auf den Weichmacher hin.

Hormononell-wirkende Chemikalien verstärken sich wechselseitig. Bei Benutzung mehrer Produkte mit diesen gefährlichen Inhaltsstoffen absorbiert man also einen regelrechten „Chemiecocktail“. Damit fühlt sich sicherlich keine Schwangere wohl!

Kosmetik ohne Parabene – zum Glück gibt’s Alternativen!

Doch es gibt Alternativen: Naturkosmetik – von preisgünstig bis luxuriös! Für jeden Geschmack ist etwas dabei und man kann ohne schlechtes Gewissen „loscremen“. Natürlich wäre es vernünftig, auch ohne Schwangerschaft auf Naturkosmetik zurückzugreifen, denn auch bei „Nicht-Mamas“ kann konventionelle Kosmetik langfristig zu Gesundheitsschäden führen.

 

 

Kosmetik ohne parabene

 

Das UMA Deeply Claryfying Face Oil (1) pflegt und schützt die sensible Schwangerenhaut. Pflege ist gerade in der Schwangerschaft wichtig – auch wenn man da immer prall und schön aussieht. Das Rejuvenating Face Scrub (2) und der Well Earned Soak Badezusatz (3) sind da wunderbare kleine Helfer. Ideal für Schwangere ist auch die Lippenpflege Botanical Blend mit Hyalurol, da man gefühlt immer Durst hat und die Lippen oft trocken sind. Auch für die Stillzeit wunderbar und wichtig.

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