Hauptstadtmutti

Advertorial

„Mama, ich habe (Blatt)läuse!“

Ich kann mich noch genau an die Situation erinnern. Wir Kinder saßen vor 25 Jahren (OH GOTT!!!) im Kindergarten alle an einem Tisch und wurden nacheinander von unserer Erzieherin auf dem Kopf untersucht. Und ich glaube, wir hatten damals alle Kopfläuse. Zu Hause angekommen, erzählte ich gleich, dass ich Blattläuse habe und diesen Satz höre ich heute noch ab und an beim gemeinsamen Schwelgen in Erinnerungen. Man kann ja mal durcheinander kommen! 😉

Läuse, na und?!

Das mir die kleinen Tierchen ganz egal sind, kann ich nicht behaupten. Ein wenig juckt mein Kopf gerade schon. Aber das geht wahrscheinlich allen so. Denn haben will die Dinger keiner, wenn doch, dann gibts wirklich Schlimmeres, versprochen! Erst einmal: Ein Kopflausbefall hat nichts mit mangelnder Hygiene oder Armut zu tun, denn Läuse betreffen jeden und sie sind in jeder sozialen Schicht vertreten!!!

Kurz etwas über die Laus (Pediculus humanus capitis)

Läuse können weder springen noch fliegen, sie krabbeln einfach von einem Kopf zum nächsten. Möglich, aber eher selten werden Kopfläuse durch gemeinsame Mützen oder Haarbürsten übertragen. Wusstet ihr, das Kopfläuse sechs Beine haben? Bei der nächsten Quizshow könnt ihr damit trumpfen (Hihi). Läuseweibchen legen 3-4 Eier (Nissen) pro Tag, welche sich wie Perlen an einer Schnur dicht an der Kopfhaut befinden. Nach 7-10 Tagen schlüpfen die Larven und nach weiteren 10 Tagen ist aus der Larve eine geschlechtsreife Laus geworden. Läuse haben insgesamt eine Lebenserwartung von 3-4 Wochen.

Was kann man tun, damit es gar nicht erst dazu kommt?

Es wird geraten, zu engen Körperkontakt zu anderen Personen zu vermeiden. Würde bei uns schon gar nicht funktionieren, da Kuscheln und enger Körperkontakt bei meiner kleinen Tochter super wichtig ist. Außerdem wird geraten, die Haare zu kürzen, denn Läusen fällt es schwer, sich an Haaren, die kürzer als 2mm sind, festzuhalten. Naja, das muss dann wohl jeder für sich entscheiden. Zum Schutz vor Läusen sollen (angeblich) ätherische Öle, wie zum Beispiel das Teebaumöl, helfen. Doch das ist wissenschaftlich noch gar nicht bewiesen und auch nicht sonderlich mild zur Kopfhaut. Und ständige prophylaktische Hygienemaßnahmen können das eigene Gefühl vielleicht beruhigen, stellen aber in keinster Weise eine Garantie für ein lausfreies Leben dar.

Aber was ihr tun könnt: Untersucht doch einfach den Kopf Eurer Kleinen bei Laus-Alarm, damit sich der Laus- und Nissenbefall gar nicht erst so stark ausbreiten kann. Wie Ihr Läuse erkennen könnt, erfahrt ihr übrigens HIER.

Aus die Laus!

Früher wurden Läuse in der Regel mit Insektiziden behandelt, heutzutage ist die Therapie der Wahl die Anwendung von ungiftigen Silikonölen (Dimeticone), wie zum Beispiel Jacutin Pedicul Fluid. Das Fluid ummantelt die Läuse und die Nissen und dringt in ihre Atemkanäle ein. Der Sauerstoff wird verdrängt und das führt dazu, dass die Laus nicht mehr atmen kann und letztendlich erstickt. Das Fluid ist für jedes Alter geeignet und wird einfach auf das trockene Haar aufgetragen, bis Kopfhaut und Haare vollständig mit dem Fluid benetzt sind. Nach 10 Minuten werden die Haare mit einem Nissenkamm Strähne für Strähne ausgekämmt. Am Ende werden die Haare mit Shampoo 1-2 Mal ausgewaschen.

Das Robert Koch-Institut empfiehlt generell eine zweite Behandlung nach 8-10 Tagen, um sicherzugehen, dass auch alle Nissen erwischt wurden. Da eine Übertragung durch Gegenstände unwahrscheinlich ist, ist es nicht nötig, das gesamte Haus zu desinfizieren. Zur Sicherheit und eigenen Beruhigung kann jedoch die Bettwäsche bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Kleidung und Kuscheltiere könnt ihr für 24 Stunden in die Kühltruhe oder für 3 Tage in einem gut verschlossenen Plastikbeutel bei Raumtemperatur aufbewahren. Kämme, Bürsten und Haarspangen einfach unter heißem Wasser abspülen.

Wir sind Teil der Kampagne #LausfreiMitDabei, denn es ist wichtig, dass ihr euch bei Lausbefall in keinster Weise schämt oder es euch sogar peinlich ist, denn das ist totaler Quatsch! Auch in den Kitas der Hauptstadtmutti-Kinder hängt immer mal wieder ein Laus-Alarm-Zettel. Gehört eben zu einem Leben mit Kindern dazu. Falls es euch doch erwischt hat, sprecht darüber und informiert Kontaktpersonen sowie die Kita oder die Schule, damit der Laus so schnell wie möglich der Kampf angesagt wird.

Kampagne: #LausfreiMitDabei + Gewinnspiel

So und nun bist du gefragt! Werde #LausfreiMitDabei-Experte, like Läuse.de auf Facebook, mache ein Foto von deinem Kind oder deiner Familie mit dem #LausfreiMitDabei-Dreieck über dem Kopf, poste das Bild bei Instagram oder Facebook bis zum 15. Oktober 23 Uhr, versehe deinen Post mit dem #LausfreiMitDabei und gewinne tolle Preise. Alle Infos findet ihr HIER.

Love it? Share it!

Newsletter Abo

„Wir sind sooooooooooo up-to-date, Schätzchen.”

Schließen