Hauptstadtmutti

#momcrushmonday: Theresa von theeesa

Ihr wartet sicher schon ganz gespannt auf unsere neue #momcrushmonday. Yeah, und da ist sie: Theresa von theeesa und ihre süße kleine Familie. 

#momcrushmonday

Theresa ist 25 Jahre alt und ein absoluter Familienmensch. Sie hatte schon immer den Wunsch, in jungen Jahren eine eigene Familie zu gründen. Darüber, dass dieser Herzenswunsch nun wirklich in Erfüllung gegangen ist, ist Theresa unendlich dankbar! Ursprünglich kommen Theresa und ihr Mann aus Mecklenburg-Vorpommern, wobei ihr Mann schon einige Jahre länger in Berlin wohnt und sie ihm kurze Zeit später gefolgt ist. Die beiden lieben die vielen kleinen Cafés, die Möglichkeiten immer spontan etwas unternehmen zu können und den Facettenreichtum der kreativen Mutterstadt.

So gern sie auch hier sind, entfliehen die beiden mit großer Vorliebe in die weite Welt. Das Reisen ist ihre Leidenschaft und so sind sie immer auf der Suche nach neuen Abenteuern. Das sie nun ein kleines Baby haben, hindert sie nicht daran. Ganz im Gegenteil, sie versuchen sogar die Elternzeit dafür in vollen Zügen auszunutzen. Aktuell befindet sich Theresa noch im Studium. Nur noch ein Semester und sie darf sich endlich Psychologin nennen. Diesen Berufswunsch hatte sie schon seit frühster Kindheit und hat ihn immer ganz zielstrebig verfolgt. Nachdem sie das Studium beendet und einige Zeit in ihrem Traumberuf gearbeitet hat, folgt ihrer Meinung nach bestimmt irgendwann ein Geschwisterchen.

Theresa: Ich erinnere mich an den blanken Wahnsinn! Auf diesem Bild bin ich im 8. Monat schwanger. Neben höllischem Sodbrennen und den üblichen Schwangerschaftswehwehchen hatte mich eine heftige Erkältung gepackt. Ich hatte noch eine Woche bis zur offiziellen Abgabe meines Exposé für die Masterarbeit und ganze 3 Tage, ehe der große Umzug von einem Dachgeschoss in das Nächste (ohne Fahrstuhl)  stattfinden sollte. Schonung sieht anders aus! Aber wir haben es gewuppt und so bin ich noch heute allen Helfern, unseren Freunden und der Familie unendlich dankbar für so viel Unterstützung!

Theresa: Unsere Hochzeit! Ich erinnere mich so gerne an dieses grandiose Fest der Liebe. Wir heirateten standesamtlich in einer kleinen Waldkapelle in der Uckermark. Ich dachte, ich würde auf dem Weg zum Altar in Tränen schluchzen, ganz im Gegenteil strahlte ich so sehr wie in meinem ganzen Leben noch nicht. Mein zukünftiger Mann jedoch war so emotional berührt, dass er keine andere Wahl hatte als seinen Tränen freien lauf zu lassen. Ach was liebe ich ihn! Er ist die Liebe meines Lebens, mein bester Freund und mein Ventil, falls ich mal ordentlich Frust ablassen muss. Ups –aber auch das gehört dazu.

Theresa: Bruno 6 Monate. Unsere erste Fernreise, Undercover unterwegs in Amerika. Meine Eltern feierten vergangenes Jahr ihre Silberhochzeit und was gäbe es Schöneres als seine Frau in Las Vegas mit der Familie und insbesondere dem neugewonnen Enkel zu überraschen, dachte sich mein Vater. Nach dem wir die ersten 10 Tage durch Los Angeles reisten, konnten wir in Las Vegas angekommen behaupten – Überraschung geglückt! Meine Mama viel aus allen Latschen und so verbrachten wir die letzten 4 Tage unseres Urlaubes gemeinsam. Als wäre das nicht schon schön genug, hatten Bodo und ich auch mal Ausgang, bei dem wir neben ganz viel Entspannung auch den Nervenkitzel beim Roulette austesten durften.

Theresa: Wir stillen nun schon seit fast 10 Monaten und wenn ich ehrlich bin, hätte ich das zu Beginn niemals gedacht. Wir gehören zu denjenigen, bei welchen das Stillen gewaltige Startprobleme hatte. Vor Brunos Geburt bin ich etwas leichtsinnig an das Thema „Stillen“ heran getreten. Ich dachte „Stillen ist das normalste der Welt, das wird schon“.Letztendlich hatte ich solche Schmerzen – gar blutige Brustwarzen, so dass ich das Stillen an der Brust auch mit Stillhütchen nicht fortsetzen wollte. Ich pumpte 8 Wochen lang ab, bis wir einen neuen Stillstart an der Brust wagen konnten. Der Kampf war hart, aber es hat sich gelohnt! Ich liebe es zu stillen. Letzten Endes appelliere ich aber an die freie Wahl einer jeder Mama! Egal ob wir stillen – mit oder ohne Stillhütchen. Ob wir abpumpen, zufüttern und gänzlich das Fläschchen geben – wir ALLE lieben unsere Kinder und möchten nur das Beste für sie.

Theresa: Ach Bruno! Wie klein du da noch warst. Dieses Bild entstand auf Mykonos. Bruno war 4 Monate alt und hatte eigentlich rund um die Uhr seine Füße im Mund. Dieser Urlaub war so wundervoll und rückte uns als Familie so sehr zusammen. Der Papa lernte den kleinen Bruno nochmal viel intensiver kennen und wir hatten abwechselnd auch mal etwas Auszeit, um in der Sonne zu entspannen. Viele hatten uns davon abgeraten so früh in einen Urlaub zu fliegen. Wir für unseren Teil konnten keine der Bedenken teilen und würden es immer wieder wagen und auch jeder jungen Familie raten. Es war einfach wundervoll!

Theresa: Bruno ist ein Wirbelwind und wird auch unser kleines Turbobärchen genannt. Es ist wunderschön zu sehen mit wie viel Elan und Neugierde er seine gesamte Umgebung erkundet. Niemals still sitzen ist seine Devise! Er ist ein wirklich so unglaublich freundliches und charmantes Baby, welches ziemlich viel Schabernack treibt – ich kann gar nicht zählen wie oft ich mich vor Lachen in der Ecke kräusel. Trotz alledem ist das Mamadasein manchmal echt zum Haare raufen! Gerade das Wickeln oder Anziehen sind dezente Katastrophen, da gerate ich schon mal ordentlich ins Schwitzen.

Theresa: Oh Liebelei! Das Bild entstand an einem Wochenende kurz nach Neujahr in unserer gemeinsamen Heimat in Mecklenburg-Vorpommern. Dort finden wir unseren Zufluchtsort wenn uns Berlin zu bunt und schrill wird oder wenn mein Mann eine Auszeit von seinem Job benötigt und mir vor lauter Mamaalltag die Decke auf den Kopf fällt. Manchmal ist es toll zu entfliehen, dann tanken wir dank der wertvollen Familienzeit ganz viel Energie und kehren mit größter Lebensfreude in den Alltag zurück.

Theresa: Wenn ich die beiden da so liegen sehe schmilzt mir das Herz! In der Schwangerschaft haben Bodo und ich das Buch SAFE von Karl Heinz Brisch gelesen in dem er schreibt: „die erste Bindungsperson sei die Mutter und danach folgen all untergeordnete Bindungspersonen“. Bodo war entsetzt! Er wollte nicht „untergeordnet“ sein – er sei doch der Papa! Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser Satz etwas ganz bedeutendes in ihm ausgelöst hat. Nämlich das Bemühen seinem Bedürfnis nach Liebe und Bindung in ganzer Weise nachzugehen. Und so ist Bodo für mich der beste Papa den ich mir für unseren kleinen Bruno nur vorstellen könnte! Die beiden sind unfassbar eng beieinander, so dass Mama und Papa bei uns ganz eindeutig gleichwürdige Bindungspersonen sind!

Theresa: Oh, zarte 3 Monate ist Bruno auf diesem Bild jung. Es war sein erster Ausflug an das Meer, genauer gesagt an die Ostsee. Er mochte das Wasser von Beginn an und hatte einen riesen Spaß daran seine Füße in das kühle Nass zu halten. Seit dem haben wir schon einiges mit Bruno bereist und die Pläne für dieses Jahr sind auch schon geschmiedet. Auf dem Plan stehen das Nachholen unserer Hochzeitsreise und eine Rundreise, kurz bevor die Kiteingewöhnung beginnt. Natürlich am Meer – denn nirgendswo sonst fühlen wir uns wohler!

Theresa: Das sind Wir meist an Sonnentagen. Ich muss zugeben, die Innigkeit mit meinem Mann fehlt mir manchmal sehr. Die Partnerschaft verändert sich und so ist man nun mehr als nur ein Liebespaar – man ist nun Eltern ohne Wiederruf! Eine Rolle mit viel Verantwortung, in die man mit all seinen Anforderungen, erst hineinwachsen muss. Neben einer Menge wunderschöner und unvergesslicher Momente, die man mit seinem Baby erleben darf, wird man mit einer Menge Herausforderungen und Veränderungen konfrontiert. Da kommt selbst die beste Partnerschaft an ihre Grenzen! Aber genau die Momente in denen es auch mal kracht und zerrt, lassen eine Familie über sich hinaus wachsen. Sie schweißen uns zusammen und so ist man am Ende des Tages wieder ein großes Stück enger beieinander.

Liebe Theresa, vielen Dank, dass du mitgemacht hast!

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Victoria von victorypug

Josephine von jose_phiiiine

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