Hauptstadtmutti

Von uns getestet: der Beckenbodentrainer Elvie

Als wir gefragt wurden, was wir davon halten, den Beckenbodentrainer Elvie zu testen, haben wir uns im Team erstmal fragend angeguckt. Ja – was halten wir eigentlich davon?

Das ist ja kein Thema, über das man sich stets und ständig Gedanken macht. Wenn man aber erstmal damit anfängt, ist es gar nicht so unspannend – gerade, wenn man bereits ein oder sogar mehrere Kinder auf die Welt gebracht hat. Als es dann in der Familie um meine pflegebedürftige Großmutter ging und plötzlich das Wort Inkontinenz fiel, dachte ich nur „Oh Gott, muss das furchtbar sein“. Dann musste ich auch noch an meinen Lehrer Herrn Rosenkranz denken, der das Fach „Gesundheit“ unterrichtete und mich und meine Mitschüler eindrucksvoll und bildlich an seinen Erfahrungen aus der Pflegerausbildung teilhaben ließ. Ich sage nur Gebärmuttersenkung. Auweia. Ich möchte gar nicht weiter ins Detail gehen, nur so viel: Eine Gebärmuttersenkung bezeichnet das Absinken der Gebärmutter (bis hin zum Rausrutschen). Ursache hierfür ist die Schwächung des Beckenbodens, die unter anderem durch die Geburt bedingt sein kann.

Da war er also wieder, der Beckenboden. Nach diesem Flashback wusste ich, ich trainiere meinen ab sofort. Mein zukünftiges Ich wird es mir danken. Ganz nebenbei soll so ein kleiner Beckenbodentrainer auch einen orgasmussteigernden Effekt haben. Und das ist doch eigentlich auch in der Gegenwart ganz nett.

Gesagt, getan. Ich durfte Beckenbodentrainer Elvie testen, yeah. Und ich muss sagen: Ich war überrascht. Aus der Drogerie kennt man doch diese Beckenbodenkugelpackungen, die irgendwo zwischen Säuglingsnahrung, Mamabauchöl und Windeln hängen. Und denen man maximal einen verstohlenen Blick aus dem Augenwinkel schenkt. Oder man hat im Rückbildungskurs schon mal davon gehört, wobei meine Hebamme das Zeug damals für ganz unnötig befand. Wir sollten immer „Fahrstuhl fahren“ und irgendwas da untenrum mehrere Etagen hochziehen und wieder „runterfahren“ lassen. Aber was eigentlich?

Dafür hat Elvie DIE Lösung. Das kleine Gerät, das du zwischen deinen Beinen im Inneren positionierst, besitzt nämlich Bluetooth und kann via App auf deinem Smartphone deine Bewegungen und Muskelkontraktionen visualisieren. Total verrückt! Zudem ist das Design ganz süß gemacht. Hier fährt nicht der Fahrstuhl hoch und runter, sondern ein kleiner Diamant zeigt dir an, wie sehr oder wie lange du deine Muskeln anspannst. Eigentlich ist es wie ein Workout, das du im Stehen oder im Liegen machen kannst. Es dauert fünf Minuten und zeigt dir am Schluss deine Leistungsentwicklung auf, so kann man von Training zu Training ein höheres Level erreichen. Am nächsten Tag erinnert dich Elvie diskret auf deinem Telefon daran, dass es Zeit für ein neues Workout ist.

Schon nach dem ersten Durchlauf spürte ich meine Bauchmuskeln deutlicher. Kennt ihr den „Mamabauch“? Der Teil unterm Bauchnabel der seit der Schwangerschaft irgendwie nicht mehr flach wird? Genau diesen Bereich trainiert man unter anderem. Das ist einer der nach außen hin sichtbaren Effekte! Insgesamt wird mit den Übungen der gesamten Rumpf gestärkt, Rückenprobleme werden gelindert und sogar das Sexleben erlebt einen Aufschwung. Den Effekt nach innen sieht und spürt man nicht direkt, aber durch jedes Training wird die Angst später mal inkontinent oder (um Himmels willen) unter Gebärmuttersenkung zu leiden, kleiner. Auch wenn Elvie nicht die günstigste Variante ist, ist sie nach meiner Einschätzung wirklich eine sinnvolle Anschaffung! Googelt mal Gebärmuttersenkung!!!

Elvie könnt ihr in Deutschland auch auch direkt bei tausendkind, Windeln.de, Amorelie und Amazon kaufen. Dort findet ihr auch noch jede Menge Infos und Tipps.

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