#weloveberlin: Ein Tag am Potsdamer Platz & im großartigen Grand Hyatt Hotel

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Der erste Tag unserer Tour und wir als Touristen in unserer eigenen Stadt begann glamourös. Wir sind zu alt für Hostels und wünschen uns als Mamas auch manchmal etwas Luxus. Wir starteten unsere #weloveberlin-Tour vom legendäre GRAND HYATT Hotel am Potsdamer Platz aus. Das Hotel, in dem zur Berlinale die großen internationalen Stars absteigen und in dem wir schon in der Vorweihnachtszeit Gäste bei einem großartigen Dinner waren.

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Nun rückten wir an, mit Sack und Pack und drei Kindern. Und trafen uns alle im GRAND HYATT Hotel vor der Rezeption, morgens um 10 Uhr. Es war schon ein komisches Gefühl, wie wir da so eincheckten in einem Hotel in der eigenen Stadt. Das macht man ja sonst auch nicht. Das Erste, was unsere drei Jungs machten: Sie testeten das super große Foyer als Rennstrecke und liefen erst einmal einige Runden um die dort sitzenden Gäste. Na toll, Klischee bestätigt, Blogger unterwegs mit ihren Kindern und alles außer Kontrolle. Auf unsere Entschuldigungsversuche gab es nur einen Kommentar vom Hoteldirektor zurück: „Ach, dass kenne ich von meinen Kindern. So kommt wenigstens mal Leben rein.“

Schnell eingecheckt und ab ins Legoland auf dem Potsdamer Platz, fast gegenüber des Hotels. Die Kinder konnten sich gar nicht mehr beruhigen vor lauter Aufregung und hüpften von einem Bein aufs andere, als wir davor in der Schlange vor dem Eingang standen.

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Drinnen gab es dann kein Halten mehr. Sie rannten wie wild von einer Attraktion zur nächsten, zeigten sich alles und wussten gar nicht, wohin sie wollten oder konnten. Wir auch nicht, denn die Beschilderung war, naja, mittelmäßig. Zum Glück hatten wir unseren Tag sehr früh begonnen und das Legoland war erstaunlich leer, trotz Ferienzeit. Doch in der Sekunde, in der wir das dachten, fielen sie alle ein, die Kinder mit Eltern und sämtliche Feriengruppen gleichzeitig. Wir wußten überhaupt nicht, wie uns geschieht. Menschen ohne Ende. Vielleicht sollte man nicht unbedingt in der Ferienzeit da hin.

Mittags kehrten wir ganz schnell bei Pizza Hut ein, zur großen Freude unserer Kinder, die sich genau so etwas wünschten: eine einfache, unspektakuläre Pizza. Sofort gab es Stifte und Papier zum Ausmalen für die Kids. Wir lieben diese Art von Aufmerksamkeit, denn so wird das Warten für alle Seiten verkürzt.

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Zurück im HYATT bezogen wir unsere Zimmer und trauten unseren Augen nicht, welch wunderschöner Empfang! Auf dem Tisch standen Überraschungen für uns Mamas: eine Flasche Champagner mit einem hauseigenen Rezept für Kir Royal und vegane Pralinen, und für die Kids gab es leckere Schokokuchen mit kleinen Fähnchen, auf denen die Namen der Kinder standen. Jeder von ihnen hatte noch eine kleine Tüte mit Stiften, Rätseln und kleinen Basteldingen bekommen. So schön! Wir hielten alle kurz inne und genossen die Aufmerksamkeiten und den Ausblick auf den Trubel der Hauptstadt.

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Wir hatten zwei miteinander verbundene Zimmer bekommen, die in ihrer Ausstattung wirklich nichts zu wünschen übrig ließen. Die Jungs teilten sofort die Betten auf und die Mamas arrangierten sich mit dem Nebenzimmer. Hinter dem Bett gab es eine Ecke, die sofort als Spiel- und Geheimzimmer der Jungs okkupiert wurde. Mütter hatten da keinen Zugang. Als aber dann sämtliche Lichtschalter und Lampen verschwanden, fanden wir diese säuberlich gestapelt in der Ecke. Sie wurden als Raumschiff-Steuerkonsole genutzt.

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Eigentlich wollten wir noch einmal losziehen, aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Regen, Regen, Regen. Den Kindern kam das gerade recht, denn sie durften endlich ins Schwimmbad. Doch ach, die Jungs hatten keine Schwimmflügel mit. Kein Problem, schon bekamen wir einen Anruf, die Schwimmflügel liegen bereits am Pool für uns bereit, genauso wie die kleinen Bademäntel für die Jungs. Egal, welche Wünsche wir hatten, der Service war zuvorkommend und hinreißend. Also genossen die Jungs das Schwimmbad und wir die Aussicht über Berlin. Und wenn es draußen regnet und stürmt, ist so ein Aufenthalt im Pool hoch oben über den Dächern sehr angenehm. Bestimmt wäre es für uns Muttis entspannter gewesen, die Aussicht und den Whirlpool ohne Kinder genießen zu können, aber so ging es auch.

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Und dann hatten wir alle Hunger. Wir gingen in eines der drei Hotel-Restaurants und die Kinder bekamen Pommes und Schnitzel und aßen auch alles ratzfatz auf. Wir Muttis waren etwas erschöpft nach dem Tag mit Wind und Regen und Durch- Berlin-Fahren. Deshalb dachten wir nur an eins: Schnell die Kinder ins Bett und endlich das köstliche Kir Royal-Rezept des Hauses ausprobieren. Die Idee, dass sie wegen des fehlenden Mittagsschlafes sofort einschlafen würden, trat leider so schnell nicht ein. Drei Jungs in einem Zimmer hatten und zu viel Gesprächsstoff nach einem solchen Tag …

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Doch irgendwann, leider erst spät, hatte es auch der letzte geschafft und wir probierten glücklich das Getränk des Hauses. Hhmmm. sehr fein! Bei untergehender Sonne und mit Blick auf die angeleuchtete Philharmonie genossen wir den Kir Royal, und die leckeren Pralinen taten ihr übriges. So hatten wir doch noch einen großartigen Mutti-Abend! Trotz des uns angebotenen Services, ein Babysitter könne auf unsere Kids aufpassen, während wir vielleicht an die Hotelbar gehen könnten, blieben wir da, wo wir waren: In unserem schönen Zimmer. Und genossen diese kleine, wunderbare Auszeit.

Danke liebes GRAND HYATT!

Shoppingtipps rund um den Potsdamer Platz

Mall of Berlin: Ein neues Mega-Shopping-Mekka nur ein paar Schritte vom Potsdamer Platz entfernt, direkt am Leipziger Platz. Es gibt auch ständig Aktionen, am 1. und 2. April kann man zum Beispiel Österliches basteln.

Potsdamer Platz Arkaden: Die gibt es schon seit einigen Jahren und auch hier findet man die großen Ketten, also eher Mainstreamshopping.

Kunst und Kultur

Philharmonie Berlin: Besonders toll ist, dass es viele Konzerte speziell für Kinder gibt. Alle Termine findet ihr hier. Natürlich könnt ihr hier auch einen romantischen musikalischen Abend zu zweit verbringen.

Kulturforum: Wenn die Kinder mitspielen, kann man hier richtig viel Zeit verbringen. Die Mario Testino-Ausstellung „In Your Face“, die wir angeschaut haben, läuft noch bis zum 26. Juli 2015.

Legoland Discovery Center: Das Legoland hat täglich geöffnet und ist für zwischendurch gut geeignet und auch schon für Kinder ab 3. Aber Achtung: Die Preise sind ordentlich.

Dann gibt es noch zwei Kinos, das Cinemaxx und das CineStar. Beide zeigen eine große Auswahl an Kinderfilmen. Im CineStar kann man viele Filme auch in Originalsprache schauen.

Draußen sein
Vom Postdamer Platz aus ist man zu Fuß innerhalb von fünf Minuten im Tiergarten, hat also die größte Grünfläche Berlins direkt vor der Nase. Oder man läuft zum Brandenburger Tor, vorbei am Jüdischen Mahnmal, ist man dort in ungefähr 15 Minuten. Wenn man weiter weg will, fährt man – so wie wir – mit den Hop-On-Hop-Off-Bussen entweder in Richtung Alexanderplatz oder in Richtung Ku’damm. Die Kinder finden die Doppelstockbusse immer wieder großartig.

Essen und Trinken
Rund um den Potsdamer Platz ist es kulinarisch doch recht einfach gehalten. Es gibt viele große Restaurant- und Caféketten. In den Hotels ist das Essen bekanntlich gut, aber eher teuer. Zum Essen gehen wir dann doch woanders hin.

Unsere Erlebnisse vom Tag 2 findet ihr hier und vom Tag 3 hier und alles zum Potsdamer Platz findet ihr auch hier.

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