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Yippie! Wir wechseln langsam zu Höschenwindeln

Wie ihr schon gemerkt habt, ist es hier etwas ruhiger geworden. Das ist auch ganz einfach zu erklären. Das 3. Kind läuft einfach so mit, ist nämlich nicht so. Wer Stadt Land Mama verfolgt, hat vielleicht auch gerade das Interview zum Thema gelesen. Ganz genau so sieht es hier auch aus. Wenn nicht gerade das komplette Chaos ausgebrochen ist (also ein Kind nach dem anderen krank wird), passieren auch noch irgendwelche ungeplanten Dinge (Fahrrad hat einen Platten und Papa ist mit dem Auto weg). Und 50/50 Arbeitsteilung funktioniert gerade auch irgendwie gar nicht bei uns aber das ist ein anderes Thema.

Zusammen sind unsere drei Kinder super cool und niedlich. Die Großen sind enger zusammen gerückt und bespaßen die Kleine (oder umgedreht). Die Jungs werden immer selbständiger und das Mädchen auch. Und so ab und zu hab ich auch Zeit, mich mal wieder mit jedem Kind einzeln zu beschäftigen.

Ein Töpfchen, ein Töpfchen

Natürlich verbringe ich nach wie vor die meiste Zeit mit der Kleinsten, da sie auch noch die meiste Hilfe und Unterstützung braucht. Sie lernt aber viel von ihren Brüdern und ahmt natürlich alles nach. Zurzeit will sie unbedingt immer zusammen mit denen Zähne putzen und am liebsten mit der Zahnbürste des Mittleren. Er findet das nur semiwitzig. Sowieso ist alles, was sich im Badezimmer abspielt, sehr interessant. Die Dusche, die Badewanne (wobei Haarewaschen gerade gar nicht geht, Föhnen auch nicht …), das Klo. Alles, was mit Wasser zu tun hat, ist super spannend für unser Kind. Und so auch das Töpfchen, was wir immer noch beim Mittleren ab und zu im Einsatz haben, da der Weg zum Bad soooo weit ist (nein, ist er natürlich nicht aber es könnten Monster auftauchen …).

Auf jeden Fall ist auch das Töpfchen schon seit ein paar Wochen von allergrößtem Interesse für unser Töchterchen. Sie setzt sich drauf, trägt es rum. Am liebsten setzt sie sich damit ins Kinderzimmer vom ganz großen Bruder und schaut sich Bücher an. In den letzten Tagen haben wir tatsächlich angefangen, sie ohne Windel aufs Töpfchen zu setzen, wenn sie „Aah“ sagt, also das große Geschäft machen will. Ob das jetzt schon Töpfchentraining ist, weiß ich nicht. So richtiges Töpfchentraining haben wir auch bei den großen Kindern nicht gemacht.

5 Tipps, wie man das Kind ans Töpfchen heran führt

Ich sag mal so, man muss die Kinder selber machen lassen und sie unterstützen, wenn sie Interesse am aufs Töpfchengehen signalisieren. Aus Erfahrung kann ich, damit es nicht zur Qual wird, folgende fünf Tipps geben:

  1. Schauen, wann das Kind bereit ist. Also, interessiert es sich plötzlich fürs Töpfchen, setzt es sich schon selber mal drauf, kann es schon mitteilen, dass es mal muss, möchte es schon viele Dinge alleine machen. Auf jeden Fall sollte man keinen Druck ausüben, es passiert von ganz alleine. Oder wie unsere Kinderärztin immer sagt: „Mit 12 sind alle Kinder trocken.“.
  2. Das passende finden. Es muss gar nicht immer das Töpfchen sein. Unser großer Sohn wollte relativ schnell aufs Klo, so wie wir. Wir haben dafür dann eine dieser schrägen Doppelklobrillen angeschafft. Die sind für kinderlose Besucher ziemlich freakig aber für Kinder perfekt. Und sonst gibt es viele verschiedene Töpfchen, auch mit Musik und Schnickschnack. Also am besten ausprobieren. Irgendwas gefällt den Kids.
  3. Übungswindeln oder Höschenwindeln besorgen. Damit die Kinder sich auch selber aufs Töpfchen setzen können, ist es natürlich sinnvoll, sie auch so anzuziehen, dass sie sich selber ausziehen können. Unsere Tochter kann schon ziemlich gut den Body selber aufmachen aber wenn es schnell gehen soll, wäre dann „richtige“ Unterwäsche, also mit Unterhemd und Schlüppi oder am Anfang eben mit Höschenwindeln perfekt. Die kann man einfach runterziehen und zur Not auch aufreißen. Wir hatten die bei unseren großen Kindern immer, vor allem dann auch nachts. Höschenwindeln gibt es jetzt auch von LILLYDOO*. Für uns witzigerweise direkt zum richtigen Zeitpunkt. Die haben einen weichen, elastischen Bund, zum einfachen Hochziehen, sind aber trotzdem sicher an den Beinen, am Bauch und am Po. Auch die kann man einfach aufreißen und dann, wie andere Windeln zusammenrollen und mit dem Klebeband fixieren.
  4. Loben, loben, loben! Das ist sowieso das Allerbeste. Immer wieder sagen, wie toll es das macht. Und keine Angst vor Rückschlägen, niemals bestrafen (was sich natürlich sehr einfach sagt, wenn es Zeiten gibt, wo jede Nacht das Bett nass ist …) aber auf jeden Fall versuchen, nicht zu schimpfen. Aller Anfang ist schwer!
  5. Freu dich einfach, wenn alles klappt! Sei dankbar, dass es deinem Kind so gut gefällt, alles auszuprobieren. Und halte manchmal kurz inne, um zu sehen, wie wahnsinnig viel so kleine Kinder eigentlich täglich dazu lernen.

*Die Höschenwindeln von LILLYDOO

Die Höschenwindeln sind in den Größen 4, 5 und 6 erhältlich und in zwei Designs: „Little Blowball“ und „Ahoy, Little Sailor“.

Auch bei den Höschenwindeln bleibt LILLYDOO der eigenen Philosophie treu: 0 % Parfüme & Lotionen 100 % LILLYDOO Schutz. Sie sind nach OEKO-TEX® STANDARD 100, Dermatest, Allergy Certified, FSC und Peta zertifiziert.

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