Hauptstadtmutti

Isabel Zinnagl von ALMA Babycare: „Mamas schaffen jeden Tag großartiges und wachsen über sich hinaus. Darauf dürfen wir wirklich stolz sein!“

Wer gerade schwanger ist oder vor kurzem ein Baby bekommen hat, kennt mit Sicherheit die natürliche Pflegelinie ALMA Babycare. Das besondere daran: die natürlichen und wohlriechenden Produkte sind für Babys, Kinder und Eltern. Wir stellen euch heute die 2-fach Mama und Gründerin von ALMA Babycare, Isabel Zinnagl, vor. Wie ALMA Babycare entstanden ist, wie ihr ganz normaler Familienalltag aussieht und was sie Müttern raten würde, die ein eigenes Unternehmen gründen wollen, verrät sie euch hier.

Hauptstadtmutti: Hallo, könntest du dich, deine Familie und dein Unternehmen bitte vorstellen?!

Isabel: Ich heiße Isabel, bin 36 Jahre alt und lebe in Wien. Meine Familie, das sind mein Mann Lukas und unseren beiden Kindern, Alma und Vito. Neben meiner Tätigkeit als Producer bei einer großen Filmproduktionsfirma habe ich mich mit ALMA Babycare mit der Hilfe meines Mannes selbstständig gemacht. Das Unternehmen ist wie unser drittes Kind und wie unschwer zu erkennen, war unsere Tochter auch Namensgeberin, die mittlerweile schon drei Jahre alt ist. ALMA Babycare ist eine hochwertige Mama & Babypflegeserie, biozertifiziert und alle Rohstoffe kommen aus kontrolliert biologischem Anbau. Rund um die Entwicklung dieser Pflegeserie habe ich auch einen eigenen Mamablog namens salonmama gestartet.

Hauptstadtmutti: Wie sieht dein ganz normaler Familienalltag aus?

Isabel: Mit Baby Vito hat unser Familienalltag einen neuen Rhythmus. Vor allem was die Schlafenszeiten betrifft. 😀 Aber im Normalfall stehen wir alle um 7:30/8:00 auf, machen uns fertig und hier und da kann uns ein outfitbedingter Trotzanfall aufhalten. Alma bringe ich dann in ihre Kindergruppe. Vormittags stehen dann Termine, Besorgungen oder Home Office auf dem Plan, Baby Vito ist stets mit dabei. Nachmittags verbringen wir dann alle gemeinsam Zeit bei uns im Bezirk am Kutschkermarkt. Den dörflichen Charakter hier genießen wir sehr. Man trifft Kinder und die Mamas und Papas aus der Nachbarschaft, plaudert, spielt mit den Kindern. Manchmal vergeht die Zeit so schnell, dass wir dort alle gemeinsam Abendessen, wie eine rießengroße Familie. Wenn wir den Abend zu Hause verbringen, kocht mein Mann meistens gemeinsam mit Alma und Vito und ich baden gemeinsam. Wenn die Kinder schlafen, bleibt dann noch eine bisschen „Elternzeit“ beziehungsweise setze ich mich dann hin und arbeite.

Hauptstadtmutti: Wie ist ALMA Babycare entstanden?

Isabel: Als ich mit Alma schwanger war, habe ich eine gut pflegendes und hochwertiges Schwangerschaftsöl gesucht, das ich dann auch gleich für unser Baby verwenden konnte. Ich war angetan von der Vorstellung, dass Mama (und auch Papa) und Baby einen gleichen „Duft“ haben. International bin ich nicht fündig geworden, was meinen inhaltlichen und ästhetischen Ansprüchen wirklich zusagte. Nach einer längeren Recherche und durch Zutun meines Manns, der Mediziner und ein wahrer Vollblut-Unternehmer ist, war uns relativ zügig klar, diese Lücke weltweit selbst schließen zu wollen. Mit meinem Schwangerschaftsbauch wuchs auch das Projekt ALMA Babycare heran. Wir haben uns tolle Partner gesucht, denen Nachhaltigkeit, Naturkosmetik und Design genauso wichtig sind und nach der Geburt unserer Tochter kamen auch unsere ersten Produkte auf den Markt. Neben einem puristischen, zeitlosen Design haben wir uns 1,5 Jahre intensiv mit dem Thema Naturkosmetik beschäftigt. Mit ätherischen Ölen, dermatologischen Tests und umfangreichen Zulassungsverfahren um nicht nur den höchsten Standards der Naturkosmetik sondern auch der Haut von Babys mit sensibler Haut gerecht werden.

Hauptstadtmutti: Was machst du bei ALMA Babycare?

Isabel: Ich bin Geschäftsführerin und kümmere mich daher um viele kleine und große Dinge in unserem Startup. Da wir uns im Aufbau befinden, muss ich einspringen und ran, wo es gerade notwendig ist. Das macht aber auch unheimlichen Spaß. Kernstück meiner Tätigkeit ist aber vor allem die Produktentwicklung und der Kontakt mit unseren Vertriebspartnern.

Hauptstadtmutti: Wie kannst du dein Leben als Geschäftsfrau und Mutter vereinbaren?

Isabel: Bei aller Begeisterung für unsere Firma gilt bei mir der Vorrang der Familie. Nur wenn sie sich wohlfühlen, ist es mir auch möglich, gut die Projekte zu leiten. Aber ganz klar, das Prinzip Work-Life-Balance mit einem Baby und einem Kleinkind ist ein ganz spezielles. Erledigungen müssen manchmal warten oder finden erst statt, wenn die Kids schlafen. Zu Geschäftsterminen erscheine ich meist mit Vito im Arm. Ich habe aber in den letzten Jahren immer mehr bemerkt, dass es gerade als Mutter und Unternehmerin einer ausgeprägten „Just do it“-Mentalität bedarf. Das freut mich zu sehen, dass sich am Ende des Tages die Dinge, die mir wichtig sind, sehr wohl kombinieren lassen – auch wenn das manchmal sehr anstrengend sein kann.

Hauptstadtmutti: Was ist manchmal das Härteste am Arbeiten und gleichzeitigem Muttersein?

Isabel: Die unterschiedlichen Bedürfnisse abzudecken und den richtigen Ausgleich für alle Beteiligten im Moment zu
finden. Ich glaube aber, dass vor dieser Herausforderung viele Menschen auch ohne Familienunternehmen und Kindern stehen. Für mich hat es oft Situationskomik, wenn ein wichtiges Telefonat mit schokogetunkten Kinderfingern und einer weißen Couch zusammenfällt oder Vito mitten in einer Besprechung wie am Spieß weint oder „sein zu großes Business“ verrichtet. Solche Situationen sind zweifellos anstrengend und die persönliche Herausforderung für mich ist hier, Ruhe zu bewahren. Das klappt bisher ganz gut.

Hauptstadtmutti: Und was ist das Schönste daran?

Isabel: Ich finde es einfach großartig, ein modernes Familienunternehmen zu sein. Ich bin froh Familie und Beruf verbinden zu dürfen, gemeinsam eine Idee zu verwirklichen und stolz, ein tolles Produkt geschaffen zu haben. Das Feedback, das wir von Müttern, Vätern und Eltern aus der ganzen Welt mittlerweile bekommen, bestärkt mich in meiner Sache. Die Mutter, die uns eine Email schreibt und sagt, dass sie nach jahrelanger Suche ein Öl für ihr Kind mit Neurodermitis gefunden hat. Der Modejournalist aus Mailand, der von unserem Packaging begeistert ist. Das ist schön!

Hauptstadtmutti: Welche Pläne hast du für deine Zukunft?

Isabel: Zweifellos neue Produkte entwickeln. Wir arbeiten an einem ganz besonderen und beruhigenden Gute-Nacht-Bad
und an einer Gesichtscreme. Parallel dazu möchten wir unsere Fühler in immer mehr Länder ausstrecken. Die Präsenz in Städten wie Berlin, Hamburg, München in Deutschland und Metropolen wie Los Angeles, Tokyo oder Hongkong sind unsere nächsten Ziele. Wir wollen sukzessiv mehr Menschen und Eltern auf ALMA aufmerksam machen und von der Qualität unserer Produkte überzeugen, um wachsen zu können.

Hauptstadtmutti: Was würdest du Müttern raten, die ein eigenes Unternehmen gründen wollen?

Isabel: Sich bewusst zu sein, dass Perfektion nicht das Maß aller Dinge ist. Niemand macht alles richtig und meist weiß man anfangs gar nicht, wo die Reise tatsächlich hingeht. Mir hat auch immer ein Austausch und auch Rat von Gleichgesinnten geholfen. Mentorinnen und Mentoren können eine große Hilfe sein. Man kriegt dann oft eine andere Sicht auf das Projekt. Auch Geduld und ein langer Atem sind von Vorteil. Aber egal ob selbstständig oder nicht, Mamas schaffen jeden Tag großartiges und wachsen über sich hinaus. Darauf dürfen wir wirklich stolz sein aus meiner Sicht.

Liebe Isabel, vielen lieben Dank für das spannende Interview!

Hier könnt ihr die Produkte kaufen: Webshop ALMA Babycare 

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