Hauptstadtmutti

#DadCrushDienstag: @papammunity

Es heißt zwar Hauptstadtmutti, aber hey, die Vattis sind mitgemeint, ganz klar. Nichtsdestotrotz tummeln sich ja inzwischen einige Väter aktiv im Internet herum und wir wollten eine Premiere feiern mit Richard von @papammunity. Er durfte unsere Fragen beantworten und Bilder beisteuern, ihr dürft lesen, alle haben Spaß, wie schön. Richard schreibt in seinen Artikel beispielsweise über das Vatersein und was dir keiner vorher erzählt hat oder was ihn völlig überrascht hat daran.

Geht immer

Pizza, Pepsi und alles an Sport im TV. Hallo Couchpotatoe…��

Geht gar nicht

Pilze und Politik. Seitdem ich Vater geworden bin, schaue ich definitiv anders auf das Weltgeschehen und unseren Planeten. #thereisnoplanetb Das bringt mich schon oft zum Grübeln und hat uns im Familienalltag definitiv dazu bewegt, nachhaltiger denken und zu handeln.

Lieblingsort mit Kind in Berlin

Bisher war ich “nur” als Tourist in Berlin. Dabei sind vor allem die Hackeschen Höfe und der Hackesche Markt in schöner Erinnerung geblieben. Mit Kind(ern) reizt uns auch das Berliner Umland mit seiner schönen Landschaft und vielen Ausflügszielen.

Lieblingsort ohne Kind in Berlin

Wahrscheinlich unser Besuch im Olympiastadion: Bruce Springsteen & the E-Street Band.

Vorbilder

Definitiv meine Eltern. Als Adoptivkind bin ich ihnen unendlich dankbar für die Liebe, die Geborgenheit, die unbeschwerte, wundervolle Kindheit und den vielen vielen Möglichkeiten, die sie mir und meinem Bruder ermöglicht
haben. Ansonsten halte ich es wie die Red Hot Chili Peppers: „Choose not a life of imitation.”

In 5 Jahren

…habe ich die 40 passiert… Ansonsten wünsche ich mir, meine Bucket List weiter verfolgt zu haben, unseren Sohn – und vielleicht ein kleines Geschwisterchen – weiter aufwachsen sehen zu dürfen sowie den ein oder anderen Meilenstein an unserem Traum vom Haus gemeistert zu haben.

Das war richtig hart

Mein Werdegang…hahaha. Naja, ich hätte es mir in der Schule und beruflich wahrscheinlich
leichter machen können, um da zu sein, wo ich heute bin. Aber hey, hinterher ist man immer
schlauer, oder?

Na klar war und ist Corona auch für uns eine Herausforderung. Aber lamentieren hilft nicht, besonders wenn schon so viel lamentiert wurde. Ich möchte da eher lösungsorientiert denken und würde mich freuen, wenn vor allem in der Politik parteiübergreifend zusammen lösungsorientiert gedacht und gehandelt wird und nicht jeder lediglich auf seine eigenen Vorteile bedacht ist.

Das Schönste am Älterwerden

Sich in seinem Kind wiederzufinden. Ich liebe es, unseren Sohn einfach nur zu beobachten und sehe mich irgendwie ganz oft in ihm wieder. Ein verrücktes, aber schönes Gefühl, weil ich hoffe, dass wir ihm eine annähernd ähnlich schöne Kindheit schenken können, in der es unendlich viel zu entdecken gibt.

Durch das Vater werden und sein gefällt mir in dem Zuge auch, dass ich mich selbst weniger wichtig nehme. Natürlich habe ich meine Interessen, denen ich auch weiterhin nachgehen möchte. Aber ich mag es auch, dass Hugo im Fokus steht mit allem, was zum Heranwachsen schönes dazugehört.

Lieblingsserie

Sehr old school: King of Queens. Bei den vielen heutigen Serien durch die Netflixes & Co. kann ich leider nicht mitreden, da uns bisher oftmals einfach die Zeit gefehlt hat, uns Serien anzuschauen. Sehr gefallen hat mir auch die Serie mit Klaas Heufer-Umlauf „Check. Check.”. Die zweite Staffel steht noch aus, da freuen wir uns drauf.

Lieblingsbücher

Ich liebe Bücher. Leider reicht auch hierfür nicht immer die Zeit. Generell interessiere ich mich für Autobiographien von Musikern und historischen Romanen. Meine Favoriten sind hier Keith Richards’ „Life”, Anthony Kiedis’ „Scar
Tissue”, Bruce Springsteen’s „Born to run” sowie die „Fleury Saga” von Daniel Wolf oder auch „Der Medicus”.

Gönnung ist

Zeit. Ich glaube, gerade als Vater oder Mutter weiß man ein wenig Zeit nur für sich noch mehr zu schätzen. Daher genieße ich es, auch mal Zeit für mich zu haben. Einfach ein paar Seiten eines guten Buches lesen, unser Papablog weiterführen oder gemeinsam mit meiner Frau unseren Garten genießen (naja, sofern man das ständige Unkraut zupfen als Genuss bezeichnen kann…).

Was ich zuerst mache, wenn das Kind im Bett ist

Vorausgesetzt ich bin nicht mit eingeschlafen: Zweisamkeit. Wir genießen als Paar die Ruhe, schauen TV, reden, spielen. Ziemliche lame things, aber genau das ist auch das Schöne am Familienleben.

24h ohne Kind

Puh, long time ago…Ich denke, meine Frau und ich würden Ausschlafen, uns Haus & Garten widmen, lesen, lecker Essen gehen. Viel entschleunigte Zweisamkeit als Mit-30er…

Was ich gelernt habe, seit ich Vater bin

Das Vater sein hat mein Leben definitiv hier und da auf den Kopf gestellt. Ich nehme mich, meine Verantwortung und das Leben generell ganz anders wahr. Ich fokussiere mich mehr auf Nachhaltigkeit, bin unendlich dankbar für meine Familie und liebe, die Momente als Familie einfach bewusst wahrzunehmen.

Das Vater sein ist ein bisschen wie eine Zeitreise à la „Back to the future” – ich sehe mich selbst so sehr in unserem Sohn und genieße es wahnsinnig, ein Teil seiner Welt zu sein, ihm beim Entdecken zu begleiten und gemeinsam eine innige, liebevolle Bindung aufzubauen.


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