Hauptstadtmutti

Pepita von We Are Knitters: „Als Mutter ist es besser, sein eigener Chef zu sein als für andere zu arbeiten.“

Die Spanierin Pepita von unserem liebsten DIY-Label We Are Knitters hat uns verraten, wie sie es schafft, als Mutter und Unternehmerin glücklich zu sein.

Hauptstadtmutti: Hallo Pepita, stell doch bitte dich, deine Familie und deine Firma vor.

Pepita: Ich bin 29 Jahre alt und habe einen zweijährigen Sohn, Eduardo. We Are Knitters habe ich mit meinem Partner Alberto Bravo gegründet, als ich 23 war  – und jetzt ist es eine richtige Firma und wir sind eine kleine dreiköpfige Familie.

 

Hauptstadtmutti: Wie sieht euer Familienalltag aus?

Pepita: Wir stehen um 7.30 Uhr auf, ich ziehe Edu an und mein Mann bringt ihn in den Kindergarten. Ich hole ihn dann um 16.30 Uhr wieder ab. Im Büro bin ich von 9 bis 16 Uhr, dann verbringe ich den Nachmittag mit Edu und arbeite ab 22 Uhr wieder von zu Hause aus.

Hauptstadtmutti: Wie bist du auf die Idee gekommen, We Are Knitters zu gründen?

Pepita: Vor sechs Jahren waren wir in New York und haben den DIY-Trend bei jungen und ‚coolen‘ Leuten beobachtet. Alberto und ich haben dann auch einiges ausprobiert und waren begeistert. Wir hatten gerade angefangen, als Wirtschaftsprüfer (!!!) bei PricewaterhouseCoopers zu arbeiten. Wir haben dann recherchiert, unsere Jobs gekündigt und mit 3.000 Euro Startkapital, viel Arbeit und Leidenschaft angefangen.

Hauptstadtmutti: Was genau machst du bei We Are Knitters?

Pepita: Ich bin CEO und kümmere mich hauptsächlich um die Logistik und Finanzen, Alberto ist für den kreativen Part zuständig. Mein Job ist es auch, We Are Knitters international bekannt zu machen und unsere 28 Mitarbeiter zu motivieren.

Hauptstadtmutti: Du bist also Geschäftsfrau und Mutter – wie bringst du das unter einen Hut? 

Pepita: Ich glaube, als Mutter ist es besser, sein eigener Chef zu sein als für andere zu arbeiten. Ich bin viel flexibler und kann frei entscheiden, wie ich meine Zeit einteile. Wenn es sein muss, kann ich auch von zu Hause aus arbeiten, aber das ist sehr fordernd. Ich liebe das, was ich tue, und das gibt mir viel Kraft und Energie.

Hauptstadtmutti: Und was ist für dich als working Mum eher schwierig? 

Pepita: Kein Zeit für mich zu haben. Es ist wirklich schwer, Momente nur für mich zu finden. Ich habe immer ein schlechtes Gewissen, wenn ich nicht bei meinen Sohn bin oder nicht arbeite.

Hauptstadtmutti: Und was ist das Schöne?

Pepita: Ich liebe meinen Job, er fordert mich auch intellektuell heraus. Außerdem treffe ich viele interessante Leute und es ist toll zu sehen, wie sehr sich das Team für We Are Knitters ins Zeug legt. Ich liebe es, Mutter zu sein, aber ich liebe auch meine Arbeit.

Hauptstadtmutti: Hast du Pläne für die Zukunft?

Pepita: Ich mache keine großen Pläne, weil sich sowieso immer alles ändert! Aber okay: Edu in Madrid aufwachsen zu sehen und We Are Knitters überall in der Welt bekannt zu machen.

Hauptstadtmutti: Und wie viele selbstgestrickte Socken hat dein Sohn?

Pepita: Keine Socken, aber bestimmt zehn selbstbestrickte Mützen!

Dankeschön Pepita!

Tolle Kindermode von We Are Knitters

Fotos: We Are Knitters

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