#babybump Gedanken zur Schwangerschaft & neues Outfit


Während ich hier sitze und eigentlich darüber schreiben möchte, wie sehr ich es genieße, schwanger zu sein, sehe ich die Bilder von Aleppo auf Facebook. Kinder, die in Trümmern sitzen, tote Kinder, tote Babys, weinende Frauen, weinende Männer, schreiende Väter. Es ist einfach nicht zum Aushalten. Ich muss weinen und frage mich, ob ich übersensibel bin, weil ich schwanger bin. Nein, es ist einfach f..cking schrecklich. Und es lähmt, weil man hier im sicheren Deutschland das Gefühl hat, nichts machen zu können.

Die Mutter von Gustavs Klassenkameradin Hanna geht nach Aleppo, zu Fuß, 3.000 km, um der Welt zu beweisen, dass man etwas tun kann.

„Ich habe viel über diese angebliche Machtlosigkeit nachgedacht. Menschen sagen, dass man nichts tun könne. Aber ich hatte schon immer das Bedürfnis, das gegenzuchecken“, sagt Anna Alboth im Interview mit der Berliner Zeitung.

Mittlerweile haben sich ihr schon 2.000 Menschen aus ganz Europa angeschlossen, die mit ihr zusammen den Weg (die Flüchtlingsroute rückwärts) gehen wollen. Anna Alboth hat in kürzester Zeit den Marsch durch ganz Europa organisiert und überall Helfer mobilisiert. Wer Interesse hat, mitzugehen oder den Civil March For Aleppo zu unterstützen, kann über die Facebook-Seite Kontakt aufnehmen.

Ich finde das sehr mutig, ich selber würde es gerade jetzt nicht machen, da ich schwanger bin und überlege, was ich von hier aus noch machen kann. Geld spenden – das geht natürlich immer. Weiß man, wo es ankommt? Manchmal nicht. Meine Nachbarin arbeitet bei Save the Children und versichert mir, es kommt an. Save the Children ist direkt vor Ort, soweit es möglich ist. Also spenden. Und weiter in Deutschland helfen, denn die Bilder, die Kinder und Frauen in Not, sind die Kinder und Frauen der geflüchteten Männer, die hier in Deutschland ausharren (ich nenne es mal so, denn zum Leben gehört mehr als ein Bett und etwas zu Essen) und noch viel mehr Gedanken und Schmerzen haben, als wir, die wir keine Angehörige in Syrien haben.

Schwangerschaftsmode

Und eigentlich wollte ich schreiben, dass es mir immer noch morgens und am späten Nachmittag so schlecht ist. Aber eigentlich geht es mir dann doch ziemlich gut. Man muss alles im Verhältnis sehen. Meine Müdigkeit ist zurückgegangen. Mein Elan ist zurück, meine Hauptstadtmutti-Mädels und ich sind im Jahresendspurt und rackern was das Zeug hält, um alle versprochenen Artikel und den Adventskalender noch zu schaffen. Aber wir sind gut drauf. Wir hatten eigentlich noch so viele Ideen für dieses Jahr, aber jetzt ist es zu Ende und das ist vielleicht auch okay so.

Mein Bauch wächst und wächst und ich fühle mich schon wie im 7. Monat, bin aber de facto erst am Ende des 4. Monats. Ok, morgen bin ich dann schon in der 17. Woche, also ganz am Anfang des 5. Monats. Trotzdem, ich habe einen gefühlt mächtigen Bauch. Aber es ist ja auch das dritte Kind, da weiß der Bauch schon, was er will.

Schwangerschaftsmode

Unser Kleinster, der ja nicht so erfreut über die Baby-Ankündigung war, wird nun auch langsam mit dem Babygedanken warm. Gestern meinte er: „Wenn das Baby dann draußen ist, möchte ich es auch mal anschauen.“ Puuh! Wird doch so langsam. Und dann hat er versucht, ein Baby zu malen, was ihm aber nicht so gut gelang. Irgendwann kam er dann weinend zu mir: „Ich kann keine kleinen Köpfe malen, nur große.“ Wir haben dann gemeinsam ein Baby gemalt und ich habe noch eine Wiege ringsherum gezeichnet. Und da war es wieder: „Warum bekommt das Baby so ein groooßes Bett?“ Ach ja, aber das wird schon.

Meine Ananas-Gelüste aus dem 1. Trimester sind verschwunden. Zurzeit brauche ich Fisch. Ich hab gestern einen Zwei-Kilo-Karpfen gekauft, weil ich dachte, ich könnte den schon mal probeweise für Heiligabend dieses Wochenende machen. Aber zwei Kilo? Irgendwie doch ziemlich viel für zwei Erwachsene und zwei Kinder. Einfrieren vielleicht?

Schwangerschaftsmode

Und Schwangerschaftsmode? Hab ich bis jetzt noch nicht, außer zwei Schwangerschaftshosen. Alles andere kann ich so noch gut tragen. Kleider gehen gut und all meine Pullover auch noch. Die Strumpfhosen werden aber langsam zu kurz und passen fast nicht mehr über den Bauch, aber unter dem Bauch tragen ist auch irgendwie doof. Da muss ich mir ziemlich schnell etwas ausdenken. Zum Glück gibt’s jetzt ja auch tolle Schwangerschaftsstrumpfhosen.

Mein Outfit in der #SSW16

Von dem Mantel bin ich total begeistert, der ist von Ivy & Oak und super flexibel. Wenn man eine ’normale‘ Figur hat, schlägt ihn vorne um. Er passt aber auch über einen riesigen Bauch, wenn man schwanger ist. Die Hose ist von H&M. Die Schuhe sind meine liebsten Winterschuhe dieses Jahr, die sind ganz kuschelig gefüttert, aus Wildleder und von Clarks. Der blaue Pullover ist aus Kaschmir und leider schon etwas knapp.

schwangerschaftsmode
Project Oona Vicky - Schwangerschaftsmode

Und die Tasche? Das ist die Vicky Bucket Bag von Project Oona in der Farbe Taupe (hab ich auch in Taubenblau). Die ist sehr praktisch für mit Kind und ohne Kind. Dieses Modell hier ist aus sehr, sehr weichem Nubuk-Leder. Die Taschen von Project Oona werden mittlerweile fast alle in Deutschland produziert, auf jeden Fall aber in Europa, was ich persönlich gut finde.

Die Vicky Bucket Bag ist aktuell in Taupe und in Schwarz im Christmas Special für 199 Euro zu haben. Falls ihr also noch einen offenen Weihnachtswunsch habt oder euch selbst ein schönes Geschenk machen wollt, wäre die Gelegenheit jetzt günstig. Ihr müsst euch nur etwas beeilen, denn das Angebot ist limitiert.

Erst über Flüchtlingshilfe reden und dann über Taschenkäufe, das passt ja gar nicht?! Falls jemand das jetzt denkt – das sehe ich nicht so. Das eine hat für mich nichts mit dem anderen zu tun. Wer sich eine Tasche für 200 Euro oder mehr kaufen kann, kann auch locker spenden. Und wer nicht, wird sicherlich für sich die richtige Wahl treffen können.

(Quelle Zitat: http://www.berliner-zeitung.de/25293390 ©2016)

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