Hauptstadtmutti

Servus! Roadtrip und Hochzeit in Bayern mit Kleinkind

Wir mussten auf eine Hochzeit nach Bayern und Oma und Opa waren im Urlaub. Das heißt das Kind musste mit und es musste bequem ablaufen. Da der malerische Ort (Kaff) keine gute Zuganbindung hatte, verbanden wir das Schöne mit Nützlichen, äh, dem Luxus eines coolen Autos und testeten den neuen Opel Insignia. Hier die mehr oder weniger wahrheitsgetreue Wiedergabe aller Ereignisse.

Falls das hier mal wieder alle meine kinderlosen Freund*innen lesen: Wenn ein (Klein)Kind schläft, dann ist es Gesetz, dass man so lange fährt, bis das Kind aufwacht. Zum Verständnis des Textes ist das wichtig.

Donnerstag: Schatz, wie funktioniert das kluge Auto?

18 Uhr

Mann ist zu Hause und will direkt das schicke Auto angucken, das wir übers Wochenende ausprobieren dürfen. Auf die Frage, ob er seinen Anzug von der Reinigung geholt hat, reagiert er nicht.

18:15 Uhr

Mann lädt den Kofferraum voll.

18:20 Uhr

Mann vermutet per SMS, dass der Kofferraum kaputt ist, weil er sich nicht abschließen lässt. Ich stehe oben am Fenster und gucke mir an, wie er versucht, das Auto zu schließen. Ich reagiere nicht auf die SMS und hoffe, dass er seine Probleme selber lösen kann und das Auto nicht wirklich kaputt ist.

19:00 Uhr

Mann kommt mit Koffern oben an und sagt, dass er den Kofferraum nicht abschließen kann, und dass die onstar Dame ihm auch nicht helfen konnte.

19:01 Uhr

Mir geht ein Licht auf. Ich atme tief ein und aus und erkläre dem dummen Mann, dass das ein kluges Auto ist. Wenn man den Schlüssel in der Hosentasche hat, und versucht, den Kofferraum zu öffnen, um sicherzugehen, dass er abgeschlossen ist, dann.geht.er.auf.weil.er.denkt.dass.man.den.öffnen.will.

19:30 Uhr

Auto ist beladen. Kind schläft. Zwanzig Bücher aus der Bücherei geholt. Buntstifte angespitzt. Adresse im Navi gespeichert. Zero Waste Wasserflaschen befüllt. Kindersitz eingebaut. Ich habe dem Mann gezeigt, dass man mit der Fußspitze unterm Kofferraum wischen muss, dann geht er auf. Der Mann hat die Fuß-Wisch-Technik jetzt so perfekt drauf, dass es aussieht als würde ein ordentliches Tendu seit hinlegen (Geht ins Ballett ihr Bauern wenn ihr mich und mein fancy shit nicht versteht.).

20:00 Uhr

Kind schläft doch nicht. Kind möchte einkaufen gehen. Wir gucken uns an. ‚Uhm. Ok.’

20:10 Uhr

Zwei Erwachsene Menschen in Jogginganzügen und ein Kleinkind mit großem Sommersonnenhut (Mama, ich brauche diesen Hut) gehen durch den Supermarkt um salzfreie Dinkelbrezeln und Obst zu kaufen. Damit wir aber keinen überteuerten Scheiß auf Raststätten kaufen, noch schnell Red Bull, Sour Cream Chips und Schokolade dazupacken. ‚Und Apfelringe!’ schreit der Mann. Und Apfelringe. Nein, nicht die getrockneten aus echten Äpfeln, sondern die leckeren mit Zucker. Aber süß, dass ihr glaubt, dass ich gesunde Snacks einpacke für eine sechsstündige Autofahrt.

21:00 Uhr

Kind schläft. Snacks verstaut. Schlafen gehen.

Freitag: Warum schlafen Kinder nur dann, wenn sie nicht sollen?

12:30 Uhr

Der Mann holt das Kind von der Kita ab und findet sich ungemein prollig und leider geil, in zweiter Reihe vor der Waldorf Kita mit der Limousine zu parken, wo wir normalerweise unsere ollen Fahrräder abstellen, in der Hoffnung, dass sie jemand klaut, damit wir von der Versicherung ein neues kriegen. (So funktionieren Haftpflichtversicherungen, richtig?)

12:45 Uhr

Mann und Kind holen mich ab. Ich freue mich wie blöd auf das Mittagessen bei McDoof in ein paar Minuten, da wir das Auto ganz fachgemäß im Drive Thru testen wollten. Das sind wir ganz professionell.

12:46 Uhr

Kind schläft. NATÜRLICH.

13:15 Uhr

Ich habe Hunger und mache die erste Chipstüte auf. (Die Äpfel sind übrigens gefroren. Das muss ich noch einmal lernen, mit dem gefrorene Sachen in die Kühltasche legen, damit alles kalt bleibt.)

13:16 Uhr

Chipstüte leer.

13:30 Uhr

Wir sind immer noch in Berlin. Was ich nicht ganz verstehe. Darauf der Mann, ganz der Mansplainer, der er vorgibt nicht zu sein: ‚Nennt sich Feierabendverkehr, Mäusken. Kennste nicht? Freitag ab eins, macht jeder seins!’

15:30 Uhr

Kind schläft immer noch. Ich habe das WLAN im Auto ausprobiert, Emails geschrieben, Fake Instagram Stories gedreht in denen ich vorgebe, eine berühmte Bloggerin zu sein, sie Isa geschickt, und gebeten, sie nicht zu posten, mein Buch weitergelesen, das Flow Magazin durchgelesen und eine Tafel Schokolade gegessen. Ich habe die onstar Dame angerufen und gefragt, ob sie weiß, wie lange so ein Kleinkind eigentlich Mittagsschlaf halten sollte, ich müsse da mal aufs Klo.

15:35 Uhr

Warum baut eigentlich niemand Autos mit Toilette?

16:45 Uhr

Hilft alles nichts, wir müssen anhalten. Kind wacht in der Sekunde auf, wo wir anhalten. Wie immer. Wir haben uns einen besonders widerlichen Parkplatz ausgesucht, yay. Schnell weiter nach Bayern.

17:00 Uhr

Also die Dinosaurier Bücher sind alle durchgelesen. Ich mache das fancy Sonnendeck auf. Mein Kind bittet mich, es wieder zuzumachen. Ich ignoriere diese Undankbarkeit und fange an die Wolken anzugucken, bis mir schlecht wird.

18:00 Uhr

Ich versuche meinen lädierten Pöppes etwas zu entspannen, indem ich Beifahreryoga mache. Was gar nicht mal unmöglich ist, da dieses Auto echt bekloppt groß ist. Ich glaube mein WG Zimmer in Hamburg war kleiner. Mein Mann will wissen, ob jetzt ein guter Zeitpunkt wäre, mir mitzuteilen, dass der Fahrersitz eine Massagefunktion hat. Nein.

19:00 Uhr

Nach mehreren Halben (0,5 Liter Bier) um wieder ganz zu werden (#wortwitz) und einer ordentlichen Portion Fleisch, frage ich meinen Mann, ob wir uns jetzt auch ein Auto in echt kaufen wollen. Er fragt mich im Gegenzug, ob wir das nicht auch geschenkt kriegen. Er ist fest überzeugt, dass Blogger einfach immer alles geschenkt bekommen, nur weil sie existieren. Ich erkläre ihm sehr geduldig, wie famous man dafür sein müsste, und dass er nicht möchte, dass das Kind, er oder unser Leben im Internet vorkommt. Ergo kein geschenktes Auto. Er scheint drüber nachzudenken ein berühmter Fashion Blogger zu werden.

Samstag: In Bayern steigt man vor jeder guten Hochzeit auf einen Berg. Das ist Brauch.

06:00 Uhr

Unser Kind hat keine Wochenend- oder Urlaubsfunktion. Und steht LITERALLY mit den Hühnern auf.

8:00 Uhr

Da die Hochzeit erst um 14 Uhr beginnt, fahren wir mit dem Auto zu der nächstgelegenen Burg. Um uns herum nur Amerikaner, ich vergaß, dass wir uns zwischen Hohenfels und Grafenwöhr befinden. Ich bitte meinen Mann höflich, eine Zeitlang nicht so oft Fuck und Trump oder Fuck Trump oder Shit Ass Motherfucker zu sagen. Es fällt uns beiden schwer, da ja in Bayern immer die Sonne scheint und es warm ist und wir mit dem faulen Kind einen fucking Berg hochkraxeln.

9 Uhr

Jedenfalls klettere ich an einem Samstagmorgen mit Kind einen scheiß Berg hoch, um Selfies mit Aussicht zu machen, während der Bräutigam seinen ersten Schnaps kippt und mir ein Foto davon schickt. Wir beschließen, dass uns die Wanderung sehr gut getan hat, und wir als Familie mehr Sport machen sollten, und uns nun unsere ersten Outdoor Jacken kaufen werden. Mal gucken, wie lange das in Berlin anhält. Oben auf dem Berg lernen wir auch, dass die älteste bekannte Darstellung einer Schneeballschlacht zwischen jungen Damen und Herren aus der Zeit um 14.00 Uhr in Schloss Stenico bei Trient erhalten ist. Da müssen wir dann als nächstes hin, denn ich lebe für unnützes Wissen.

12:00 Uhr

Pizza und Weizen. Nicht, dass Menschen mich hier falsch verstehen: Die Pizza ist aus Weizen und das Weizen ist aus Weißbier. Beides ist zu 100% aus und mit Gluten. Ich liebe Bayern.

12:30 Uhr

Wir realisieren, dass man in Bayern absolut nichts mit Karte zahlen kann und dringend Bargeld brauchen. In diesem Dorf gibt es aber nur eine Volksbank und eine Sparkasse. Und in die kommt man nur mit einer jeweiligen EC-Karte rein. Also muss ich angeschwippste Preußin auf Hochdeutsch die armen Bayern fragen, ob sie mir bitte die Bank mit ihrer Geldkarte öffnen könnten, damit ich an den Geldautomaten kann. Was zugegeben erst einmal sketchy wirkt. Komischerweise antworten sie alle mit ‚Excuse me, Miss?’

12:40 Uhr

Zurück am Gasthof fällt dem Mann auf, dass er keinen Gürtel eingepackt hat. Ich bitte den Bräutigam, einen extra Gürtel mitzubringen, weil ich mir sicher bin, dass er keine anderen Sorgen hat an seinem Hochzeitstag.

Bayern mit Kleinkind
Bayern mit Kleinkind

14:00 Uhr

Hier unser Plan: Kind schläft im Auto auf dem Weg zur Hochzeit ein, wir legen ihn in den Kinderwagen und wir genießen eine wunderschöne Trauung. HAHAHAHHAHAHHAHAHAHHAHAHHAHAHHA. Kind schlief nicht ein. Kind wollte nicht in die Kirche. Kind wurde mit dem Dino Zug bestochen, den es heimlich in der letzten Reihe der Kapelle guckte. Ich weiß nicht, ob die Katholiken einen besonderen Platz in der Hölle für uns deswegen reserviert haben, aber wir sahen keine andere Möglichkeit.

14:15 Uhr

Wir stehen immer noch. In dieser Kirche sind ungefähr zehn Kinder im Alter von sechs Monaten bis ungefähr Grundschule. Sie.sind.alle.ruhig. Eine Stunde lang! Unsere Berliner Bratze? Erklärt laut und deutlich den Unterschied zwischen einem Triceratops und einem Ankylosaurus. Scheiß Dino Zug. Ich zwinge meinen Mann mit dem Kind rauszugehen, damit ich mein erstes Mal katholische Kirche richtig genießen kann.

14:20 Uhr

Wir sitzen.

14:25 Uhr

Wir stehen.

14:30 Uhr

Wir sitzen.

14:35 Uhr

Wir stehen.

14:45 Uhr

Wir stehen immer noch. Ich trage tatsächlich High Heels. Wie lange dauert das denn noch? Die Bayern haben echt mehr Disziplin. Denke kurz darüber, nach katholisch zu werden, um ein disziplinierteres Leben zu führen. Es schüttelt mich.

15:00 Uhr

Ich versuche meinen Mann zu erreichen. Mailbox. Fantastisch. Ach ja, das Ladegerät wurde ja in Berlin gelassen, weil ich dachte, er würde es hinkriegen, sein fucking Ladegerät für sein nicht-iPhone zu packen.

15:30 Uhr

Wir sitzen alle im Auto und versuchen aus den engsten Gassen der Welt auszuparken und zu navigieren. Ich sag mal so. Ohne diese fancy Autokamera wären wir (oder das Auto) am Arsch gewesen. Und zwar so richtig.

15:31 Uhr

Kind schläft.

16:00 Uhr

Gut, dass wir ein Zimmer in dem Gasthof haben, in dem die Feier stattfindet. Kind hinlegen, Babyfon an, nach unten gehen, Sekt saufen. (Jeder ein Glas, wir haben es nicht mehr drauf.)

16:20 Uhr

Alle wollen wissen, wo unser Kind ist. Wir gucken uns jedes Mal verwirrt an, und tun so, als hätten wir es in der Kirche vergessen. Absolut niemand findet uns witzig.

16:30 Uhr

Als russlanddeutsche Aussiedlerin verwirren mich ja deutsche Hochzeiten so richtig. Bei uns gibt es den Kuchen, wenn es dunkel wird, nach diversen Fressgelagen. Bei den Deutschen anscheinend grundsätzlich nachmittags nach der Trauung. Ergo gibt es nachmittags auch keinen Schnaps, was auch keinen Sinn macht, denn wie soll man denn von Sekt betrunken werden? Mein Mann bemerkt, dass wir einfach mehr trinken sollten.

Bayern mit Kleinkind

16:35 Uhr

Wir sitzen auf der Terrasse des Gasthofes und gucken uns das Jura Gebirge an und trinken ein ordentliches Bier (Kneitinger). Bis wieder irgendein Depp fragt, wo denn das Kind wäre. ES SCHLÄFT entgegnen wir äußerst höflich.

17:00 Uhr

Ich gehe zum Bräutigam und frage ihn, ob es eigentlich noch andere Gäste gibt, die Hochdeutsch können. Er lacht. Wir sind tatsächlich die einzigen nicht bayerischen Gäste. Darauf noch ein Bier, damit wir auch so schön undeutlich sprechen lernen.

21:00 Uhr

Der Mann schläft inzwischen und ich frage die Mama der zwei artigsten Kinder der Welt, wie sie das hinkriegt, denn ihre Kinder haben nicht einen Pieps gemacht haben in der Kirche. Sie lacht laut auf und sagt, dass die Kinder seit neuestem in einem katholischen Kindergarten sind und die Nonnen keinen Spaß verstehen. Von heute auf morgen würden ihre Kinder auf sie hören und immer bitte und danke sagen und nichts mehr aus der Küche klauen. Ich spiele wieder mit dem Gedanken, katholisch zu werden.

23:00 Uhr

Die andere Mutter und ich unterhalten uns über unsere Kindergärten. Sie möchte, dass ich aufhöre, alle Berliner Eltern im Vergleich zu bayerischen Eltern für bekloppt zu erklären und beginnt mit Anekdoten. Jackpot. Sie sagt, dass es in ihrer Kita beispielsweise eine Aktion für gesünderes Essen gab. Die Mütter wünschten sich mehr Salat. Jetzt zahlt sie pro Kind 10 Euro mehr pro Monat und die Kinder kriegen einmal die Woche Salat. An diesen Tagen muss sie den Kindern Mittagessen mitgeben, da die Kinder keinen Salat mögen.

Sonntag: Bundestagswahl und noch ein Schloss!

7:00 Uhr

Mann findet Gürtel und Ladegerät in seiner Arbeitstasche. Er hatte es also nicht vergessen. Er hatte nur vergessen, dass er es nicht vergessen hatte.

9:00 Uhr

Ich schreibe dem Bräutigam eine SMS, dass wir bald abfahren würden, da wir noch einen Zwischenstopp bei einer Freundin abhalten müssen, die vor ein paar Tagen ein Kind bekommen hat.

Bräutigam: Aber um halb zehn ist Frühstück für alle, wollt ihr nichts essen?

Elina: Dir ist schon klar, dass wir um 8 gefrühstückt haben.

Bräutigam: Warum???

Elina: Kind.

Bräutigam: Kann man dem nicht irgendwas geben? Der kann doch nicht immer so früh aufstehen.

In ein paar Jahren, wenn er vielleicht ein Kleinkind hat, werde ich ihm sagen, wie lange mein fast Teenager dann schläft. Hehe.

Bayern mit Kleinkind

11:00 Uhr

Mit einem mittelschweren Kater fahren wir über die Regensburger Stadtgrenze und ich erblicke den größten Baumarkt des Universums und frage meinen Mann was die Bayern denn mit so einem Baumarkt wollen. ‚Das ist das neue Jahn Stadion.’ Der Jahn spielt wohl inzwischen 2. Liga. Guck, ich hab einen Master gemacht und ein Kind gekriegt und der Jahn ist tatsächlich aufgestiegen, it’s a circle of life.

14:00 Uhr

Wir beschließen, an einem schönen bayerischen Ort ein ordentliches Hendl zu essen. Bayreuth zum Beispiel.

15:00 Uhr

Das Kind schläft nun aber so lange, dass wir nicht in Bayreuth sondern in Thüringen landen, als es wach wird. Gut, sind wir also spontan und flexibel und nehmen die nächste Ausfahrt.

15:15 Uhr

Wie der Zufall so will, befindet sich an der Ausfahrt ein Schloss. Und da drinnen ein Wahllokal und eine Eisdiele. Eis ist als Mittagessensoption völlig unterschätzt. Wie wir da so sitzen und unsere diversen Eisbecher runterschlingen, kommt nach und nach die Thüringer Bevölkerung zum Wählen. Nette Damen, ältere Herren und junge Familien mit kleinen Kindern. Ach so, ja, und der ein oder andere schwarz gekleidete Glatzkopp mit Pitbull, Thor Steinar Pulli und Eisernem Kreuz Tattoo. Wir werden beide still und gehen zurück zum Auto.

17:00 Uhr

Ich möchte noch einmal betonen, dass wir an einem Wochenende auf einer Burg, einem Schloss und einer Hochzeit waren. Das sollte die nächsten drei Wochenenden auf dem Sofa dann ausgleichen, oder?

18:12 Uhr

Das Kind guckt seinen Dino Zug und wir hören der ersten Hochrechnung zu. 12% AfD. Und dann spielt ein Scherzkeks beim Radio ‚Schrei nach Liebe’. Ich sage meinem Mann, dass wir dem Kind öfter mal Die Ärzte vorspielen müssen, vor allen Dingen in diesen Zeiten und wir singen beide:

Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe

Deine Springerstiefel sehnen sich nach Zärtlichkeit

Du hast nie gelernt dich zu artikulieren

Und deine Eltern hatten niemals für dich Zeit

Oh oh oh, Arschloch

Weil du Probleme hast, die keinen interessieren

Weil du Schiss vorm Schmusen hast, bist du ein Faschist

Du musst deinen Selbsthass nicht auf andere projizieren

Damit keiner merkt was für eine arme sau du bist

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  • OMG ich hab so gelacht, es war eine Freude diesen Beitrag zu lesen – urgut!! Das Ende…naja…das lässt wenig Freude übrig, denn die Zahlen für die AfD sind einfach nur das Grauen!!!
    Liebste Grüße
    Jenny von http://www.fitandsparklinglife.com

  • jhfll

    Köstlich! Habe mich wunderbar amüsiert!

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