Hauptstadtmutti

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Vom Glück drei Kinder zu haben

Wir sind jetzt genau seit 8 Wochen zu Fünft und es fühlt sich richtig gut an oder richtig und gut. Also, ich kann sagen, wir sind ziemlich glücklich mit unseren drei Kindern.

Und dabei haben wir uns das vorher überhaupt nicht überlegt. Wir gehören nicht zu den Eltern, die „immer schon drei Kinder wollten“ oder „auf jeden Fall nur ein Kind“. Wir haben das im Grunde gar nicht geplant sondern eher auf uns zukommen lassen. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten (Fehlgeburten) sind wir sogar überrascht, dass inzwischen drei Kinder um uns herum wuseln. Vor 8 Jahren hätten wir damit auf keinen Fall gerechnet.

Jetzt sitzen wir, mein Mann und ich, manchmal abends, wenn alle drei Kinder schlafen, die beiden Großen in ihren Betten und (meistens) das Baby auf uns drauf, zusammen und fühlen uns einfach sehr glücklich und sehr zufrieden. Also meistens, wenn alles gut läuft. Wenn wir übermüdet sind oder die Kinder, dann fragen wir uns schon manchmal: Warum? Warum wollten wir eigentlich noch eins mehr? Aber sobald einer der Jungs angerannt kommt oder das Baby gluckst, wissen wir auch schnell wieder warum.

Man muss natürlich auch in der Familie gucken, wie sich die Rollen neu verteilen. Unser großer Sohn hatte von Anfang an keine Schwierigkeiten damit, dass noch jemand dazu kommt. Er hat seinen Platz behalten. Er ist und bleibt immer der Älteste. Unser kleiner Sohn, der jetzt der Mittlere ist, hat es da schon etwas schwerer gehabt. Wochenlang haben wir damit gekämpft, dass er nachts wieder ins Bett pullert (das hat sich jetzt langsam wieder gelegt) und er reagiert neuerdings auch bei der kleinsten Verletzung so theatralisch, dass es einem fast das Herz bricht. Es wird also mehr getröstet und mehr gekuschelt. Aber beide lieben ihre kleine Schwester wie verrückt. Jeden Tag wird gezählt, wie oft und wie lange jeder der beiden sie schon geküsst und gedrückt und auf dem Arm hatte. Und sie ist jetzt schon die kleine Prinzessin. Ganz wach. Lacht und freut sich schon, wenn wir Geräusche machen oder wenn sie neue Dinge sieht.

Die beiden Jungs haben sich auch enger zusammen gerauft. Neulich musste ich just nach dem Abendbrot stillen, Papa war nicht zu Hause, da hat der Große sich einfach mit dem Kleinen in die Ecke gesetzt und ihm ein Buch vorgelesen. Ich war ziemlich stolz, muss ich sagen. Das gab es noch nie. Freiwillig lesen. Hat jetzt bei ihm erst mit dem Baby angefangen. Und der Kleine hilft auch wo er kann. Er räumt die Windeln aus der Packung ins Windelfach, er schiebt den Kinderwagen, er hilft mir beim Wäschewaschen und Kuchen backen. Also sind die beiden großen Jungs mit der Geburt ihrer Schwester auch irgendwie gewachsen.

Ich kann das dritte Kind jedem empfehlen. Auch ich bin dadurch fast ruhiger geworden, da ich mich jetzt einfach auf die großen Kinder verlassen muss und nicht mehr alles kontrollieren kann, vor allem, wenn die restliche Familie nicht in der Nähe ist. Damit die aber trotzdem einigermaßen am Familienleben teilhaben kann, schicken wir regelmäßig Fotos und kleine Filmchen von den Kindern.

Von Samsung haben wir gerade die Gear 360 (2017) Kamera zum Test. Die ist schon ziemlich crazy. 360 Grad filmen, da kann sich keiner verstecken. Die kleine, handliche Kamera sieht alles, vorne, hinten, oben, unten.

Wir haben einige kleine Filme gedreht

Baby-Filme kommen natürlich immer gut an und die kann man im Grunde jeden Tag machen, denn die Kleinen verändern sich ja permanent und sind so süß! Da freuen sich nicht nur die Großeltern über die Videos, sondern man hat auch selbst unvergessliche Erinnerungen für später, denn die Kinder wachsen ja so schnell.

Dann natürlich das tägliche Leben, also wir als Familie beim Frühstück oder auch ich mit den Hauptstadtmutti-Mädels beim Versuch mit Babys zu arbeiten.

(Achtung: Den 360-Grad-Effekt sieht man nur im Firefox oder Chrome.)

Mit der Samsung-Kamera kann man durch die 4K-Auflösung in einer unglaublich guten Qualität filmen. Außerdem können diversen Einstellungen ausgewählt werden, also 360-Grad, nur in 180° mit der Frontkamera oder Rückkamera oder im Schnelldurchlauf (wie wir beim Frühstücken). Das ist alles ziemlich lustig. Bearbeiten kann man die Filme direkt auf dem Samsung Smartphone oder auch über die Gear 360-App fürs iPhone. Dann lädt man die Filme direkt als Youtube-Film hoch oder auch direkt in Facebook rein. Das geht sehr einfach und ohne Probleme.

Am lustigsten war unsere Frühstückssituation. Da irgendwann unser Großer fragte, ob die Kamera noch an sei und er immer noch ordentlich essen müsse. Haha! Ich denke, ich werde sie jetzt wohl immer am Tisch dabei haben müssen.

Fotos: Stefanie Luberichs

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  • Kati Westphal

    ich hab zwar „nur“ zwei Mädchen, aber ich bin so unglaublich glücklich die beiden zu haben 🙂
    Bei der großen steht jetzt die Einschulung im september an und ich denke nur, dass mein kleines Mädchen groß wird 🙂 sie sind eine echte bereicherung 🙂

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