Hauptstadtmutti

Die Hauptstadtmutti-Lieblinge im Februar

Hier sind sie wieder, einmal im Monat: die Hauptstadtmutti-Lieblinge. Bunt. Immer gut duftend und total informativ. Apropos informativ. Wann habt ihr zum letzten Mal eure Passwörter geändert? Das nur nebenbei, weil heute ist ein besonderer Tag, nämlich der Ändere Dein Passwort-Tag. Falls ihr heute also zwischen Homeschooling, Homekita, Homeoffice und Homestaying nichts besseres zu tun habt: ÄNDERT DOCH MAL WIEDER EURE PASSWÖRTER! Schadet nie. Für alle, die sich lieber schön berieseln lassen wollen. Wir haben die schönen Dinge des Lebens für diesen Monat hier:

Cleanbrace

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True Story: Ich habe die Jungs* von Cleanbrace kennengelernt, weil sich einer von ihnen spätabends mal aus unserem Coworking Space ausgesperrt hat und ich ihn und seine Pizza gerettet habe. HA! Als dann das übliche Coworking-Kennenlerngespräch begann und ich verstand, was das Armband macht, war mein erster Gedanke: Genial.

Wenn ich nämlich genau eine Sache immer vergesse wenn ich unterwegs bin, ist es das Desinfektionsmittel. Und wenn meine eh schon trockenen Hände genau eine Sache nicht mögen: Desinfektionsmittel.
Die Lösung? Das Cleanbrace Armband aus Silikon umschnallen und deren alkoholfreies Desinfektionsmittel rein. Hö alkoholfrei?

Unser Desinfektionsmittel besteht hauptsächlich aus Wasser. Pro 100 g sind 0,20 g Hypochlorige Säure und 0,03 g Silbernitrat enthalten. Hypochlorige Säure ist ein Bestandteil unserer weißen Blutkörperchen, die dazu dient Abwehrstoffe zu bilden. Unser Desinfektionsmittel funktioniert also fast wie unser eigenes Imunabwehrsystem.  

Luis Rathe

Die Dinger passen Kindern genauso gut wie uns Erwachsenen und es gibt sie in allen möglichen Farben. Sollte die Schule irgendwann wieder losgehen, wäre das Armband sicherlich eine gute Anschaffung.

Ja, Freunde, Mutti trägt ne Schürze.

Meine erste Frage war übrigens, wie ’nachhaltig‘ so ein Ding überhaupt sein kann.

Durch unser Armband sind Desinfektionsmittel für unterwegs überflüssig. Durch den Refiller lässt sich das Band beliebig oft wieder auffüllen und hat dadurch einen langen Lebenszyklus. Zudem wird durch den Tank immer eine optimale Menge an Desinfektionsmittel abgegeben, sodass nichts verschüttet wird, wie bei Desinfektionsmitteln aus Flaschen.  

Luis Rathe

*Es sind wirklich Jungs! Ok, ok, junge Männer. Aber sie haben quasi Abi gemacht und dann gegründet. Beeindruckend! Auch beeindruckend: Mehr als 150.000 Armbänder wurden in den ersten zehn Monaten verkauft.
Mehr erfahrt ihr auf Cleanbrace oder in unserem Newsletter. // Elina

Breadcrumbs Craft

Meine Neuentdeckung: der Zungenbrecher Breadcrumbs Craft lief mir auf Instagram über den Weg und ich so: Herrlich! Bei Breadcrumbs gibt’s niedliche Broschen, Ohrringe und Ringe, Ketten und Armreifen aus Messing. Sie sind super individuell und wunderschön. Vielleicht auch minimal kitschig. Quasi gezeichnete Liebe auf dem Pulli (oder am Ohr). Schön? Schön! // Dani

You’re Wrong About 

Alle hören Podcasts und ich leide ständig unter FOMO (Fear Of Missing Out), weil ich auch gerne mal mitreden will. Ich hasse sie aber leider alle, vor allen Dingen die deutschsprachigen Labor-Podcasts. Ich besitze diese Aufmerksamkeitsspanne nicht. Wenn Menschen in meiner Gegenwart sehr langsam und sehr langweilig rumlabern, kann ich nicht mal beim Karottenschälen zuhören, ohne aggressiv zu werden. Zu ertragen sind vielleicht noch Die kleine schwarze Chaospraxis und der von Ohhhmmm. Also habe ich einen Aufruf gestartet, und gefragt, ob irgendjemand einen Podcast kennt, bei dem sehr, sehr schnell gesprochen wird (ich fragte explizit nach Lorelai Gilmore meets Olivia Pope schnell) und durch den ich etwas lerne, aber auch unterhalten werde. Die Antworten kamen sofort, und ich schwöre, alle, absolut alle sagten: YOU’RE WRONG ABOUT!
Habe sofort angefangen zu hören und ja, ich war sofort in love. Mike und Sarah sprechen schnell, richtig schnell. Knallen und schießen mit Referenzen, Anekdoten, Statistiken und Lästereien um sich, bis alles Sinn macht. Sehr zu empfehlen: die gesamte Diana-Saga und Jessica Simpson, sowie Courtney Love Analysen. So gut.
Beste Folge: ‚Why you’re losing your parents to Fox News‘. Ersetzt es mit QAnon, Telegram oder AfD und ihr lernt wirklich, warum ältere Menschen sich so gerne Verschwörungstheorien und Hass orientierten Inhalten zuwenden. // Elina

KidiZoom Video Studio HD

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Kann man nicht anders sagen, dieses Ding war eine super Idee. Ich bin nämlich sonst immer seeeeeeehr anti schnickschnack-Spielzeug. Wir dürfen es testen, also Danke, Vtech, aber können es seelenruhig weiterempfehlen, weil es die (Vor)Schulkinder mal beschäftigt. Unser großes Kind denkt sich Geschichten aus, positioniert alle Protagonist*innen, filmt, und schneidet dann mit uns zusammen. Meeeeeega Lockdown Beschäftigung! Und es gibt einen Greenscreen!!! Wirklich, wir haben sehr, sehr viel Spaß. Manchmal dürfen wir auch mal selber filmen, oder mitspielen, aber nur wenn der Regisseur das erlaubt. // Elina

Wikingerfrauen und Pommes-Pudel

Wie kann man mit Kindern über Gleichberechtigung, Flucht und Empathie reden? Es gibt da zwei Kinderbücher, die bei uns immer und immer wieder vorgelesen werden. Beide selbstgekauft, übrigens. Sigurd und die starken Frauen ist eine Wikingergeschichte mit einem Twist. Denn vor ein paar Jahren wurde festgestellt, dass ein berühmtes Wikingergrab gar keinen männlichen Krieger beherbergte, sondern eine Frau. HA! In dem Buch wird also davon ausgegangen, dass die Frauen plündern gehen, die Männer mit den Kindern zu Hause bleiben. Bis die Männer auf die Barrikaden gehen und alle feststellen, dass manche Männer lieber plündern, und manche lieber zu Hause sind. Es könnte so einfach sein.

Pudel mit Pommes ist vielleicht das klügste Buch über Flucht. Ullis, Ludde und Katta verlassen ihre Insel, weil die Kartoffeln dort nicht mehr wachsen. Auf einem kleinen Schlauchboot und mit ihrer letzten Kartoffel im Gepäck. Sie kommen in einem Land an, in dem namenlose Pudel leben, die Pommes haben. Aber nicht alle Pudel wollen teilen. Es gibt ein Happy End. Liebe beide Bücher. // Elina

Öko Schwede

Klar. Eigentlich mögen wir den Schweden natürlich alle nicht – nur ganz heimlich. Weil, letztendlich landen alle dort. Mindestens für Kerzen. Und Zubehör für den ein oder anderen Ikea-Hack. Oder zur Inspiration. Oder einen Tisch. Oder den Pax. Oder….
Im Februar gibt ’s von Ikea eine neue Kollektion mit dem klangvollen Namen: FÖRÄNDRING. Der Name hat natürlich Bedeutung und in diesem Fall ist das deutsche Wort sogar erkennbar: Veränderung. Es handelt sich um eine Öko-Kollektion, limitiert, die einen Schritt Richtung globaler Umweltprobleme geht. Die Kollektion besteht aus Naturmaterialien, die eigentlich verbrannt würden. Sie ist sehr clean und ich finde: absolut gelungen. Mehr dazu findet ihr auf der Seite von Ikea.  // Dani

Body Politics von Melodie Michelberger

Ich geb es zu: Ich hatte nicht vor, es zu lesen. Ich dachte mir so, mei, ich kenn alles zum Thema. Erst Body Positivity, dann Neutrality, und Fat Shaming, Skinny Shaming, BMIs sind unlogisch, Die Culture, etc. Wichtig fand ich es trotzdem, und so oder so, hätten wir es vorgestellt, bei Gelegenheit. Aber wie viel schöner ist es bitte, völlig unabsichtlich mit dem Lesen anzufangen (ich wollte eigentlich nur ein paar Zitate raussuchen) und dann nicht aufhören zu können? Melodie erzählt nicht nur klug von und aus ihrem Leben, sie unterrichtet uns auch über Body Politics, auch wenn arrogante Menschen wie ich dachten, sie hätten schon alles gehört. Es tut auch weh, das Buch zu lesen. Man wird zurückversetzt in die eigene 80er oder 90er Kindheit und die Kommentare, Hinweise und Sticheleien, die wir als Frauen unter Umständen alle mal gehört haben. Das Buch als Mutter, als Tochter, als Ex-Freundin zu lesen lässt mich nicken und seufzen. Puh, stimmt, da war mal ein Kerl, der hat ähnlich argumentiert. Da war mal ein Spruch, der sitzt bis heute. Es ist ein sehr schönes und sehr intelligentes Buch geworden. Und vielleicht das Beste: Die Autorin verzichtet komplett auf Zahlen., außer in Statistiken. Ja, das macht einen Unterschied. //Elina

#supportyourlocalbar

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Was fehlt euch grad am meisten? Kinderbetreuung, essen gehen, oder mal wieder in einer Bar sitzen? Äh, alle drei vielleicht. Aber eine Möglichkeit, sicherzustellen, dass die Berliner Lieblingsbar auch nach dem Lockdown noch am Start ist, wäre es, hier ein fertig gemischtes Cocktail Set zu kaufen, denn der Gewinn des Sets wird an die Bar ausgeschüttet und kommt dem Personal zu Gute. Das Ganze läuft unter dem Motto: #supportyourlocalbar. Es sind so viele dabei: Bar Tausend, Salut Classic Bar, Lützow Bar, Kantine Kohlmann, Fahimi Bar, Vesper Berlin, Basalt, Newton Bar, Lebensstern, Kink! Und ganz unter uns, ganz blöd ist die Idee von fertig gemischten Cocktails so oder so nicht, schließlich haben wir abends kaum noch die Energie, die TK Pizza in den Ofen zu schieben. Wer soll da noch fancy Alkohol mixen?

Haltet Augen und Ohren auf, am 04. Februar, dem ersten #durstdonnerstag nach dem #dryjanuary verlosen wir ein Set auf Instagram. // Elina

Fotos: Kai Senf

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