(Pressereise)Als wir ins Toggenburg fuhren, eine Region in der Ostschweiz zwischen Säntis und Churfirsten, wusste ich noch nicht, dass wir eine Woche später mit einer Liste von Lieblingsmomenten nach Hause fahren würden, die von Huskys über Höhlen bis zu Trottinetts reichte. Günstig und Schweiz im selben Satz? Dank Reka wurde uns gezeigt, wie günstiger Familienurlaub in der Schweiz funktioniert!

Das Toggenburg gehört zu diesen Regionen, die im Schatten der ganz großen Schweizer Tourismusnamen stehen. Während sich an manchen Orten die Besucher durch Souvenirshops schieben und Bergbahnen aussehen wie Flughafenterminals, wirkt hier vieles angenehm entspannt. Gerade deshalb ist das Toggenburg ein Geheimtipp für alle, die einen günstigen Familienurlaub in der Schweiz suchen.
Es gibt Orte, die versprechen Entschleunigung. Und dann gibt es Orte, die liefern sie tatsächlich. Das Toggenburg in der Ostschweiz gehört zur zweiten Kategorie. Zwischen dem mächtigen Säntis und den markanten Churfirsten liegt eine Region, die zunächst wirkt wie die perfekte Kulisse für einen Heimatfilm. Kühe auf sattgrünen Wiesen. Holzhäuser mit Blumenkästen. Berggipfel, die aussehen, als hätte jemand sie mit dem Geodreieck in die Landschaft gesetzt. Hier steckt deutlich mehr dahinter.

Ankommen und sofort langsamer werden
Schon die Anreise nach Wildhaus fühlt sich an wie eine kleine Entgiftungskur für überreizte Großstadthirne. Die Straßen werden schmaler, die Berge höher, die Werbetafeln weniger. Stattdessen tauchen Weiden auf, kleine Höfe, Glockengeläut und diese eigentümliche Schweizer Mischung aus Präzision und Gelassenheit.
Das Reka-Feriendorf Wildhaus liegt leicht erhöht über dem Dorf und bietet freie Sicht auf die Churfirsten. Sieben Ferienhäuser im traditionellen Toggenburger Stil verteilen sich über die Anlage. Alle 57 Ferienwohnungen blicken auf die Bergkulisse. Dazu kommen Hallenbad, Spielplätze, Minigolf, Gemeinschaftshaus, Jugendräume und Familienangebote, die erfreulicherweise nicht nach pädagogischer Pflichtveranstaltung klingen.

Reka verfolgt seit ihrer Gründung 1939 eine erstaunlich einfache Idee: Ferien sollen für möglichst viele Menschen möglich sein. Nicht exklusiver, luxuriöser oder spektakulärer. Sondern zugänglich, erholsam und familienfreundlich.
Wer schon einmal mit Kindern in einem klassischen Hotelzimmer Urlaub gemacht hat, kennt das Problem. Um 20 Uhr schlafen die Kinder. Um 20.05 Uhr sitzt man als Erwachsener im Dunkeln auf dem Bett und fragt sich, ob man jetzt ebenfalls schlafen gehen soll. Genau deshalb sind Ferienwohnungen für Familien oft die bessere Wahl.
Wer einen günstigen Familienurlaub in der Schweiz sucht, findet im Toggenburg eine Region, die erstaunlich viel von dem bietet, was Familien wirklich brauchen: Natur, Bewegung, Freiraum, authentische Erlebnisse und Unterkünfte, die auf den Familienalltag zugeschnitten sind. Das Reka-Feriendorf Wildhaus ist dabei ein idealer Ausgangspunkt für Ferien mit Kindern in den Schweizer Bergen – ganz ohne Luxusstress, aber mit jeder Menge Erinnerungen.
Gamplüt: Barfuß über Alpenwiesen und mit dem Trottinett zurück ins Tal
Am ersten richtigen Urlaubstag wartet gleich ein Erlebnis, das wunderbar zeigt, wie das Toggenburg funktioniert. Man fährt hinauf nach Gamplüt. Dort beginnt ein Barfuß- und Kneippweg, der sich über saftige Alpweiden zieht. Nun gibt es zwei Arten von Menschen: jene, die begeistert Schuhe ausziehen und sofort loslaufen. Und jene, die bereits bei der Vorstellung von nassem Gras innerlich nach ihren Sneakern greifen.

Nach wenigen Minuten verschwinden diese Unterschiede erstaunlich schnell. Kaltes Wasser. Warmer Boden. Tannennadeln. Holz. Kieselsteine. Plötzlich merkt man, wie selten die Füße heutzutage überhaupt noch etwas fühlen dürfen. Direkt neben der Bergstation entsteht die neue Alpkäserei Gamplüt. Hier wird gezeigt, wie aus Alpmilch Käse wird und warum guter Käse manchmal fast schon eine philosophische Angelegenheit ist. Spätestens beim anschließenden Apéro riche inklusive Jodeleinlage vom Jodelclub Thurtal wird klar: Das Toggenburg nimmt seine Traditionen ernst, aber nie bierernst.
Der krönende Abschluss des Tages ist die fünf Kilometer lange Trottinettfahrt ins Tal. Man könnte sie auch als kontrollierten Kontrollverlust bezeichnen. Kinder jubeln. Erwachsene versuchen würdevoll auszusehen, während ihnen der Fahrtwind Tränen in die Augen treibt. Es gelingt selten.
Das Tal, in dem die Berge Musik machen
Wer bisher dachte, ein Klangweg sei ein besonders ambitionierter Wanderweg mit Spotify-Playlist, wird im Toggenburg eines Besseren belehrt. Die Region bezeichnet sich nicht umsonst als Klangwelt.

Der über sechs Kilometer lange Klangweg verbindet Natur, Musik und spielerische Neugier auf eine Art, die selbst kulturkritische Teenager kurzzeitig vergessen lässt, gelangweilt zu sein. Klangskulpturen stehen entlang des Weges, Instrumente dürfen ausprobiert werden, Töne entstehen durch Wind, Bewegung und Zufall.


Man hört plötzlich genauer hin: Auf den Wind, das Knirschen der Schuhe, das eigene Lachen. Und dann gibt es da noch das neue Klanghaus. Ein Gebäude, das schon architektonisch beeindruckt und gleichzeitig eine erstaunlich einfache Botschaft vermittelt: Hören ist mehr als Zuhören. Das Haus widmet sich dem Naturton, dem Klang der Alpen und der Verbindung von Architektur und Akustik. Wer die Räume betritt, versteht schnell, warum Menschen von diesem Ort schwärmen. In einer Welt permanenter Beschallung wirkt ein Haus, das dem bewussten Hören gewidmet ist, beinahe radikal.
Chäserrugg: Sechs Länder und ein Mittagessen

Natürlich gehört zu einer Reise ins Toggenburg auch ein Gipfel. Der Chäserrugg liefert gleich mehrere Argumente dafür. Zum einen die Aussicht. Bei klarer Sicht blickt man über sechs Länder. Zum anderen das Gipfelgebäude, entworfen vom renommierten Architekturbüro Herzog & de Meuron. Das Gebäude fügt sich so selbstverständlich in die Landschaft ein, als wäre es schon immer dort gewesen. Gleichzeitig ist es ein Musterbeispiel moderner Holzarchitektur. Dazu kommt ein Restaurant, das beweist, dass Berggastronomie nicht zwingend aus Pommes und Massenabfertigung bestehen muss. Wer anschließend über den Rosenboden spaziert, erlebt eines dieser seltenen Bergpanoramen, bei denen selbst notorische Smartphone-Fotografen irgendwann aufgeben. Man bekommt die Größe ohnehin nicht ins Bild.
Von Sagen, Höhlen und dem echten Leben auf der Alp
Der vielleicht schönste Tag für Familien beginnt auf dem Sagenweg. Zwölf Stationen erzählen Geschichten aus der Region. Von mystischen Gestalten, alten Legenden und den kleinen Gruselmomenten, die Kinder lieben und Erwachsene heimlich genauso spannend finden.

Das Ziel ist das Wildmannlisloch. Eine Karsthöhle, die mit Stirnlampe erkundet werden kann und genau die richtige Mischung aus Abenteuer und Machbarkeit bietet. Anschließend geht es weiter zur Alp Breitenalp. Dort zeigt Familie Walt, wie Landwirtschaft im Hochgebirge funktioniert. Kühe werden gemolken, Fragen beantwortet und ganz nebenbei entsteht etwas, das vielen Kindern heute fast exotisch erscheint: ein realistisches Bild davon, wo Lebensmittel eigentlich herkommen. Während in Städten oft über Nachhaltigkeit diskutiert wird, wird sie hier einfach gelebt.
Baumwipfel statt Bildschirmzeit
Eines der überraschendsten Erlebnisse der Woche liegt nicht auf einem Gipfel, sondern mitten im Wald. Der Baumwipfelpfad in Mogelsberg führt hoch durch die Kronen der Bäume. Nicht spektakulär im Sinne von Adrenalinkick. Sondern spektakulär, weil er Perspektiven verändert. Man schaut plötzlich nach unten statt nach oben. Kinder entdecken Käfer und Erwachsene entdecken, dass sie seit Stunden nicht aufs Handy geschaut haben. Dazwischen gibt es Älplermagronen vom Grill – was ungefähr die Schweizer Antwort auf Soul Food ist.
Mit Huskys durchs Toggenburg
Falls jemand noch einen Beweis dafür braucht, dass das Toggenburg voller Überraschungen steckt: Bei Huskystuff lernen Besucher zunächst die Tiere kennen, bevor sie gemeinsam auf Trekkingtour gehen. Dabei entwickelt sich erstaunlich schnell eine Verbindung zwischen Mensch und Hund. Vielleicht, weil Huskys keine Lust auf Oberflächlichkeiten haben. Nach dem Trekking folgt eine Einführung ins Naturjodeln. Ja, wirklich. Und nein, es ist deutlich weniger peinlich, als es klingt. Spätestens am Lagerfeuer im Tipi, während Würste über offenem Feuer brutzeln und die Berge langsam dunkel werden, ergibt plötzlich alles Sinn.
Warum Familien hier so gut aufgehoben sind

Das eigentlich Bemerkenswerte am Toggenburg und am Reka-Feriendorf ist nicht ein einzelnes Highlight. Es ist die Summe vieler kleiner Dinge. Kinder dürfen Kinder sein.Eltern müssen nicht permanent organisieren. Die Wege sind kurz. Die Angebote durchdacht. Die Natur allgegenwärtig. Und alles wirkt angenehm unaufgeregt.
Reka selbst bezeichnet Familien als wichtigste Zielgruppe. Drei Viertel der Gäste reisen mit Kindern an. Entsprechend konsequent wurde das Angebot entwickelt: Spielräume, Hallenbad, Kinderprogramme, kostenlose Babyartikel, Gemeinschaftsbereiche und Ferienwohnungen, die tatsächlich auf Familienalltag ausgelegt sind.




Dazu kommt ein bemerkenswertes soziales Engagement. Über die Reka-Stiftung Ferienhilfe erhalten jedes Jahr hunderte Familien Ferienmöglichkeiten, die sie sich sonst nicht leisten könnten. Man spürt: Hier geht es nicht nur um Tourismus. Sondern um Ferien. Und das ist ein Unterschied.